Jahresbericht 1999 (Nov. 1998 bis Okt. 1999)
Inhaltsübersicht
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- 1. AKTIONEN IM MANDATSBEREICH
(Unser Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen an sexuellen Minderheiten,
Rumänien,
Ukraine,
Brasilien,
USA (Sodomy-law, Virginia),
Demo in New York,
Malaysia)
2. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
(CSD Zürich im Juni 99),
CSD Fribourg im Juli 1999),
Demo vom 18.9.1999,
Veröffentlichungen: gay-agenda, action news, Deutschland...,
Pink Cross,
Queer Kultur Tage Basel am 11. November 1998,
Vortrag im Begegnungszentrum der HAZ Zürich am 28. Mai 1999)
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3. AI-INTERN
(Unterstützung durch das Sekretariat in Bern,
Zusammenarbeit mit den anderen Berufs- und Zielgruppen,
Zusammenarbeit mit dem IS, Breaking the Silence,
Internationales Gay&Lesbian Meeting in London im April 1999,
ICM in Portugal - Weltjahreskongress AI im August 1999,
Finanzen,
Teilnahme an der Delegiertenversammlung von AI-Schweiz (Morges im Frühling 99),
Aufbau der neuen Gruppe in Genf,
Internetz,
Artikel im Amnestie!,
Mitgliederversammlung 97/98 im Büro von ai in Bern)
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4. UNSERE ZUKUNFT
(Einbindung von Mitgliedern,
Rundbrief aus Deutschland (MERSI),
Neue Regionalgruppen,
Finanzierung,
Internationale Zusammenarbeit,
Aktive gesucht!)
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Regionale Schwerpunkte unserer Aktionen 1998 und 1999
1. AKTIONEN IM MANDATSBEREICH
Unser Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen an sexuellen Minderheiten
Um optimal von der ai-Infrastruktur zu profitieren, möchten wir jeweils möglichst an den grossen Kampagnen des internationalen Sekretariats teilnehmen. Bei der US-Kampagne und derjenigen zu den 50 Jahren Menschenrechtserklärung war das ideal möglich. Andere Kampagnen eignen sich weniger, obschon wir uns natürlich möglichst immer einbringen möchten.
Bei Bedarf erarbeiten wir auch mit den anderen glbt-Gruppen Aktionen. Malaysia war ein solches Beispiel. Geographisch verteilte sich unsere Arbeit vor allem auf Osteuropa und die beiden Amerikas.
Rumänien
Wir haben das Dossier weiterverfolgt. Die Regierung ist inzwischen gewillt, den berüchtigten Artikel 200 im rumänischen Strafgesetzbuch zu streichen. Allerdings hat dies bisher das Parlament abgelehnt. Im Moment betreiben wir Lobbying bei schweizerischen Europa-ParlamentarierInnen können wir am ehesten Einfluss auf die rumänischen Parlament ausüben.
Ukraine
Die Behörden haben sich geweigert, eine Vereinigung von Lesben und Schwulen im Westen des Landes anzuerkennen. Mit breit gestreuten Brief haben wir dagegen protestiert. Die Petition wurde u.a. am CSD Fribourg aufgelegt.
Brasilien
Die Brasilienkampagne ist erst gerade angelaufen. Es geht vor allem um die desolaten Zustände in den brasilianischen Gefängnissen. Die Anliegen von sexuellen Minderheiten sind nicht im Zentrum der Kampagne, obschon diese im alltäglichen Leben häufig brutalster Gewalt ausgesetzt sind. In der Beilage findet Ihr eine Petition, die sich gegen die an Lesben verübte Gewalt wendet.
Sodomy-law, Virginia
Die Aktion richtete sich gegen das altertümlich anmutende Gesetz, das aber tatsächlich noch Anwendung findet. Der US-Staat interessiert sich nach wie vor dafür, was unter den Bettdecken von erwachsenen, mündigen Bürgern geschieht. Die Petition war Teil der US-Kampagne, in die wir uns nach ein paar Anlaufschwierigkeiten gut einbringen konnten. Die dreisprachigen Unterschriftenbogen verschickten wir an alle ai-Gruppen sowie an die Mitglieder und legten sie am CSD Zürich auf.
Demo in New York
Zum 30. Jahrestag von Stonewall erhielt der für seine brutale Polizeigewalt bekannte Stadtpräsident von New York einige Briefe von uns. Im Oktober 98 wurde eine Lesben- und Schwulen-Demo dort brutal aufgelöst. Viele DemonstrantInnen wurden verletzt, die Verhafteten verbal beleidigt. Dagegen protestierten wir mit einer dreisprachigen Petition, die ebenfalls Teil der US-Kampagne war.
Malaysia
Der ehemalige Vize-Ministerpräsident wurde unter dem fadenscheinigen Argument festgenommen, korrupt und homosexuell zu sein. Wir protestierten dagegen, dass letzteres überhaupt als (Pseudo)-Argument verwendet wurde. Ai hat eine urgent action zu diesem Fall erstellt.
2. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
CSD Zürich, Ende Juni 99
Die grosse Demo führte vom Helvetiaplatz auf einer guten Route zum Platzspitz. Am Anfang trugen drei RednerInnen ihre Anliegen vor: Margrit von Felten, ein Zürcher Kantonsrat sowie Hans Werren von unserer Gruppe. Die Rede (ein Gemeinschaftswerk von verschiedenen Aktiven!) befasste sich naturgemäss vor allem mit den Menschenrechtsverletzungen an sexuellen Minderheiten. Im Zentrum standen die beiden US-Petitionen. Auf dem Platzspitz sammelten wir dann Unterschriften. Dabei spielte uns das Wetter etwas übel mit. Der Stand war klein und improvisiert, insbesondere ohne Regenschutz....
CSD Fribourg, Juli 1999
Zusammen mit der neuen Genfer Gruppe organisierten wir einen hervorragenden Stand. Die Genfer brachten eine aktualisierte Weltkarte mit. Wir legten die Petitionen zur Ukraine, zu Virginia und New York auf. Das Interesse war rege, wir verteilten viele flyer und sammelten eine Menge Unterschriften.
Demo vom 18.9.1999
Auch dies war eine hervorragende Gelegenheit, unsere Anliegen ins interessierte Publikum zu tragen. Wir legten die US-Petition zu New York und eine ganze Reihe anderer ai-Petitionen (u.a. Ost-Timor) auf. Diese Vielfalt stiess beim Publikum auf breite Zustimmung. Weil so fleissig signiert wurde, mussten wir während der Demo einen copy-shop aufsuchen...
Veröffentlichungen: gay-agenda, action news, Deutschland...
Wir haben Artikel an all diese Publikationen geschickt. Die gay-agenda in Bern veröffentlicht vor allem Artikel von lokalem Interesse.
Für die Information unserer Mitglieder spannen wir mit der entsprechenden Gruppe in Deutschland zusammen. Diese gibt drei bis vier Mal im Jahr ein Vereinsblatt (action news) für alle lokalen Lesben- und Schwulengruppen in Deutschland heraus. Da es keinen Sinn macht, die Welt immer von neuem zu erfinden, wollen wir uns bei Herausgabe/Finanzierung beteiligen. Dies ist ein hervorragendes Mittel, um unsere Aktionen unter die Leute zu bringen. Wir werden in Zukunft regelmässig Artikel dort platzieren.
Daneben sind noch die Artikel im Nachgang zum CSD Zürich zu erwähnen. U.a. die NZZ erwähnte unsere Rede. Zusätzlich fanden wir im Zusammenhang mit unserer Teilnahme am Treffen mit dem Hochkommissariat für Menschenrechte über Menschenrechte und sexuelle Orientierung (2.7.98) Eingang ins Vereinsorgan von IGLHRC, International Gay and Lesbian Human Rights Commission.
Pink Cross
Wir machten auch dieses Jahr wieder eine Versandaktion mit Pink Cross. Dafür helfen wir ab und zu beim Verpacken des üblichen Pink-Cross-Versandes. Die flyer mit integriertem Einzahlungsschein stiessen offensichtlich auf reges Interesse.
Queer Kultur Tage, Basel, 11. November 1998
Hier organisierten wir einen Infoabend mit Diskussion. Wir zeigten, wie wir uns konkret für die Menschenrechte von Lesben und Schwulen einsetzen. Wir gingen speziell auf die Situation in Brasilien und Zimbabwe ein. Im Anschluss gabs ein Nachtessen.
Vortrag im Begegnungszentrum der HAZ, Zürich, 28. Mai 1999
Laurent Seematter referierte zum Thema ”Internationale Unterstützung der Menschenrechte von sexuellen Minderheiten: was passiert nun”. Laurent hat bei IGLHRC, International Gay and Lesbian Human Rights Commission, in San Francisco ein Stage absolviert. Im Zentrum des Interesses stand der Vergleich der verschiedenen Organisationen, die sich für die Menschenrechte von Schwulen und Lesben einsetzen (Universalität, Unteilbarkeit). Neben AI kamen auch ILGA und IGLHRC zur Sprache. Anschliessend gingen wir bei Hannes eins ziehen. Vielen Dank an Laurent und Hannes!
3. AI-INTERN
Unterstützung durch das Sekretariat in Bern
Als neugegründete Zielgruppe waren wir von allem Anfang an auf tatkräftige Unterstützung durch das Sekretariat in Bern angewiesen. Diese Unterstützung half uns auch im vergangenen Jahr, vor allem bei der Gründung der Genfer Gruppe.
Zusammenarbeit mit den anderen Berufs- und Zielgruppen
Andere Gruppen wie das Frauennetzwerk und die Unigruppen sind, wie wir, nicht strikte Lokal- und Quartiergruppen. Die Zusammenarbeit unter diesen Gruppen ist sehr hilfreich, weil wir gegenseitig voneinander profitieren können. Vor allem bei der Kampagnenarbeit ist die Koordination wichtig. Christian Jensen vertritt uns jeweils an den monatlichen Sitzungen.
Zusammenarbeit mit dem IS, Breaking the Silence
Alle wichtigen Aktionen werden vom IS recherchiert, wir sind deshalb auf dessen Arbeit dringend angewiesen. Anliegen unserer Gemeinschaft (Gay, Lesbian, Bisexual, Transgender) haben dort schon einiges Gewicht, könnten aber noch ernsthafter verfolgt werden. "Breaking the Silence", eine Produktion des IS, ist eine nach wie vor ein nützliches Hilfsmittel für unsere Arbeit. Es zeigt anschaulich, wie die Menschenrechte von Lesben und Schwulen nach wie vor verletzt werden. Das Büchlein kann bei uns für Fr. 10 bezogen werden. Inzwischen liegt es in aktualisierter Form auf deutsch vor (Das Schweigen Brechen).
Internationales Gay&Lesbian Meeting in London, April 1999
Schwullesbische Zielgruppen innerhalb von AI gibt es nicht nur in der Schweiz, sondern in etwa 27 anderen Ländern, vor allem im Norden Europas und Amerikas. Der Koordination unter diesen Gruppen war das Londoner Treffen vom April 1999 gewidmet. Neuere Gruppen aus Lateinamerika und Ostasien konnten besonders von der Erfahrung der anderen profitieren. Laurent Seematter war unser Delegierte an dieser wichtigen Konferenz.
Die wichtigsten Traktanden waren die Schaffung einer internationalen Struktur (International Lesbian, Gay and Bisexual Network, ILGBT) mit einem exekutiven Komitee, die Lobby-Arbeit für den ISP-Arbeitsplan 2000-2004 von AI (zum ersten Mal werden gay, lesbian, bisexual, transgener Angelegenheiten im Arbeitsplan erwähnt) sowie die Einflussnahme auf das Internationale Sekretariat (IS) in London. Daneben kam natürlich auch das Networking unter den verschiedenen Delegierten nicht zu kurz. Allmählich gewinnen unsere Anliegen an Gewicht im enormen Gebäude von AI. Auffallend war die enorme Dominanz der englisch sprechenden Sektionen.
ICM in Portugal (Weltjahreskongress AI), August 1999
Auch an diesem ICM gab es wieder ein Traktandum, das für uns von Interesse ist. Zur Erinnerung: Schon am letzten ICM in Kapstadt (1997) wurde über dreierlei diskutiert: Erstens sollte das Mandat explizit ergänzt werden und neben den Diskriminierungsverboten aufgrund von Rasse, Religion... auch die sexuelle Orientierung enthalten. Dieser Antrag wurde vor der Abstimmung zurückgezogen, das Geschäft blieb vorläufig aufgeschoben. Zweitens sollte der Arbeit für Schwule und Lesben eine höhere Priorität (d.h. mehr Geld) eingeräumt werden. Dieses Anliegen wurde angenommen, was für unsere Arbeit wohl grössere Bedeutung hat als die Mandatsänderung. Drittens wurden Menschenrechtsverletzungen durch nichtstaatliche Akteure in das Mandat aufgenommen. Dies ist wichtig für uns, da z.B. in Lateinamerika viele Verbrechen gegen Lesben und Schwule nicht direkt durch staatliche Instanzen begangen werden.
Dieses Mal kam also die Mandatsänderung nochmals in die Traktanden. Das IS hat dazu ein hervorragendes Argumentarium erarbeitet, das alle Bedenken in diesem Zusammenhang ausräumen sollte.
Finanzen
Die zunehmende Mitgliederzahl macht sich langsam aber sicher auf unserem Postcheck-Konto bemerkbar. Anfang Oktober 1999 waren in unserer Excel-Datei 141 zahlende Mitglieder vermerkt. Wir beantragen der Mitgliederversammlung ’99 in Zürich deshalb, unsere Gruppe als offiziell anerkannte ai-Gruppe registrieren zu lassen. Damit werden wir dieselben Rechte haben wie die ca. 90 anderen ai-Gruppen in der Schweiz.
Teilnahme an der Delegiertenversammlung von AI-Schweiz, Morges, Frühling 99
Unsere Teilnahme diente vor allem der Bekanntmachung der Gruppe bei den zahlreichen Delegierten. Wir führten einen Sketch auf, der die sog. Sodomiegesetze (Virginia) und die dahinterstehende Doppelmoral auf die Schippe nahm.
Aufbau der neuen Gruppe in Genf
Im Lauf des Frühlings hat sich in Genf eine neue AktivistInnen-Gruppe konstituiert. Natürlich leisteten wir aktive Geburtshilfe...schliesslich wollen wir auch eng zusammenarbeiten. Der CSD Fribourg war unser erstes gemeinsame Projekt. In Zukunft wollen wir Petitionen austauschen und die Arbeit in der Westschweiz zusammen koordinieren. Vorläufig ist die Gruppe nicht direkt unserem Netzwerk angeschlossen, sondern als Genfer Gruppe im Aufbau registriert.
Internet
Es hat sich zu einem unserer bevorzugten Kommunikationsmittel entwickelt, das Netz. Angenehm ist, dass die Infos aus London jeweils direkt im Briefkasten landen. Etliche unserer Mitglieder haben sich zu richtigen Spezialisten gemausert im Analysieren und Weiterleiten von Infos.
Sehr wichtig ist das Medium auch für die Kommunikation zwischen den Lesben- und Schwulen- Gruppen in den verschiedenen Ländern. Die mailing-list quillt jeweils fast über, wenn wir eine Woche nicht reingeguckt haben.
Auch unsere Mitglieder können natürlich unsere Box benützen: Herzlich willkommen! aigl_ch _ÄT_ hotmail.com
Eine eigene homepage dürfte noch ein Weilchen auf sich warten lassen. Aber schaut mal bei www.amnesty.org oder www.amnesty.ch vorbei!
Artikel im Amnestie!
Der dreiseitige Artikel über CSD und unsere Gruppe vom Sommer 98 hat in den Leserbriefspalten einige Spuren hinterlassen. Wir sind sehr erstaunt, wie ablehnend einige ai-Mitglieder nach wie vor reagieren. Wir machen uns von Zeit zu Zeit mit Repliken bemerkbar.
Mitgliederversammlung 97/98 im Büro von ai in Bern
Wir organisierten im September 98 die letzte Mitgliederversammlung, und zwar im Büro von AI in Bern. Haupttraktanden waren der Aufbau unserer Gruppe, Jahresbericht und natürlich das anschliessende Nachtessen. Besten Dank an Christian Jensen!
4. WAS BRINGT DAS NÄCHSTE JAHR?
Einbindung von Mitgliedern
Hier soll von ein paar Projekten die Rede sein. An der Mitgliederversammlung können wir uns noch weitergehende Gedanken dazu machen. Wir müssen in Zukunft unsere Mitglieder besser über unsere Aktivitäten informieren. Dazu ist der Rundbrief aus Deutschland (MERSI) in unseren Augen das geeignete Mittel. Wir können Artikel unterbringen und verschaffen uns so ein breiteres Forum, als wenn wir ein Miniblatt nur für die Deutschschweiz produzieren würden. Bedingung für ein gutes Funktionieren ist natürlich, dass wir auch ab und zu etwas schreiben. Im weiteren sind die Frauen bei unseren Aktiven nach wie vor krass untervertreten.
Neue Regionalgruppen
Die bisherige Mitgliederstruktur legt es nahe, möglichst bald eine Regionalgruppe in Zürich zu eröffnen. Dies würde es ermöglichen, dass die Gruppen sich thematisch spezialisieren. Gesucht sind ein paar motivierte Mitglieder aus Stadt und Region Zürich. Deshalb machen wir die Mitgliederversammlung 1998/99 in Zürich.
Finanzierung
Wir waren letztes Jahr recht erfolgreich beim Finden von neuen Mitgliedern. Dies ist von zentraler Bedeutung, da wir uns fast ausschliesslich über Mitgiederbeiträge finanzieren. Langfristig kann unsere Gruppe nur bestehen, wenn sie finanziell gesund ist. Wir haben den Eindruck, dass wir mit dem jetzigen Mitgliederbestand mittelfristig festen Boden unter den Füssen haben. Deshalb beantragen wir der Mitgliederversammlung, unsere Gruppe aufs Jahr 2000 hin als vollwertige ai-Gruppe zu registrieren. Dies zieht natürlich auch gewisse Verpflichtungen nach sich (Gruppenbeitrag).
Natürlich müssen wir uns auch Gedanken machen, wie man eine so gute Sache wie den Menschenrechtsschutz von sexuellen Minderheiten sonst noch finanzieren könnte. Wir sehen momentan vor allem die folgenden Mittel: gezielte Mailings, Organisation von Anlässen, Kontakt zu anderen Gruppen im glbt-Kuchen. Wer gute Ideen hat, teile uns diese mit!
Schliesslich bleibt noch zu erwähnen, dass wir ab 2000 das System der Kalender-Jahresmitgliedschaft einführen. Bisher erhielt jedes Mitglied jeweils 12 Monate nach der ersten Zahlung wieder einen Einzahlungsschein. Für einen Verein mit über 100 Mitgliedern ist das nicht praktikabel. Wir werden in Zukunft jeweils allen Mitgliedern gleichzeitig im ersten Quartal die Einzahlungsscheine für das entsprechende Kalenderjahr zustellen.
Internationale Zusammenarbeit
Wir arbeiten international vor allem mit dem IS, wobei das weitgehend eine one-way-communication ist. Schon ausgeglichener ist der Datenfluss mit den anderen glbt-Gruppen. Vor allem mit Deutschland ist eine sinnvolle Zusammenarbeit und Bündelung der Kräfte möglich. Die Genfer knüpften Kontakt mit der französischen Gruppe.
Aktive gesucht!
Es mag überraschen, aber am meisten hängt die Zukunft von ai for gays ans lesbians von der aktiven Mitarbeit der Mitglieder ab. Unser Team besteht aus relativ wenigen Aktiven: Laurent kümmert sich vor allem um internationale Dinge und das Mandat, Hans leitet die Sitzungen und ist Kontaktperson, Christian besucht regelmässig unser Postfach und Pierre erledigt die Finanzen. Dazu kommen noch etwa vier weitere Aktive, die sich von Mal zu Mal engagieren. Es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Leute an unserer Arbeit beteiligen würden. Ihr seid herzlich willkommen! Meldet Euch bei Hans (tel) oder bei aigl_ch ÄT_ hotmail.com.
Regionale Schwerpunkte unserer Aktionen 1999
(November 1998 bis Oktober 1999)
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