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Jahresbericht 2009 (Nov. 2008 bis Okt. 2009)
- 1. AKTIONEN IM MANDATSBEREICH
(Honduras: Gewalt gegen Transgender-Frau,
Peru: Transgenderfrau misshandelt,
Lettland: Baltic Pride in Riga,
Honduras: Gewalt gegen Transgender-Frau,
Haiti: Sexuelle Gewalt gegen Minderjährige,
Litauen: Homophobes Informationsgesetz,
Litauen: Informationsgesetz trotz Veto angenommen,
Litauen: Homosexualität noch stärker kriminalisieren)
- 2. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
(Webseite queeramnesty.ch,
CSD Lörach,
Standaktion Zug am Tag gegen Homophobie,
Baltic Pride in RigaEuropride: Eröffnungsfeier,
Europride: Ausstellung über Hijras,
Europride: Fachtagung Asyl und Migration,
Europride: Internationale Workshopkonferenz,
Europride: Vortrag von Botschafter Thomas Greminger,
Europride: Amnesty Stand im „Pride-Village“,
Europride: Umzug mit Performance und T-Shirt Aktion,
Europride: Ansprache von Mihaela Capot,
Pride in Budapest,
Mahnwache für Opfer von Tel Aviv,
Pride in Bergrad,
Gegendemonstration in Peru,
CSD Konstanz - Kreuzlingen,
I AMnesty in Bern)
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3. AI-INTERN
(AI Jahresversammlung,
Mersi Bundestreffen,
Workshop Yogyakarta,
Netzwerk Asyl und Migration,
LGBT-Treffen in Paris,
Arbeit zu Asyl,
Treffen mit Berner Unigruppe,
Optimierung der Arbeiten von Queeramnesty,
Ein herzlicher Dank an alle, die uns dieses Jahr unterstützten!)
1. AKTIONEN IM MANDATSBEREICH
Honduras: Gewalt gegen Transgender-Frau (Jan. 2009)
Polizeibeamte haben in der Hauptstadt Tegucigalpa im Bezirk Palmira eine Transgender-Frau verprügelt, als sie sich weigerte, ihnen ihr Geld abzugeben und mit dem Tod bedroht, falls sie den Vorfall melden sollte. Sie befand sich in Lebensgefahr. In den vorangehenden drei Monaten wurden ganz in der Nähe drei Transgender-Frauen ermordet, zuletzt die Transgender-Menschenrechtsverteidigerin Cintia Nicole Moreno. Amnesty International forderte den Präsidenten der Republik in einer Urgent Action auf, die Sicherheit der bedrohten Frau zu gewährleisten, eine umfassende Untersuchung in die Wege zu leiten und die Verantwortlichen für diese Gewalttaten vor Gericht zu stellen.
Peru: Transgenderfrau misshandelt (Februar 2009)
Die Transgender-Frau Techi wurde in der Stadt Tarapoto in der Provinz San Martin von Mitgliedern der örtlichen Nachbarschaftspatrouille entführt und gefoltert. Als Grund gaben die Täter den angeblichen Sex von Techi mit einem Homosexuellen an. Die Täter haben die Misshandlungen gefilmt und auf Youtube gestellt. Amnesty International verurteilte die Tat und fürchtete um die Sicherheit von Techi und anderen Transgender-Menschen in Tarapoto. In einer Urgent Action an die Innenministerin und die Generalstaatsanwältin von Peru forderte Amnesty International die Aufdeckung des Vorfalles, die Verurteilung der Täter und die Einhaltung der Menschenrechte unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Der Vorfall hat in Peru grosse Empörung ausgelöst.
Lettland: Baltic Pride in Riga (Mai 2009)
Drei Tage vor der Baltic Pride entzog der Stadtrat von Riga der bereits bewilligten Pride die Bewilligung. Am Rand des Marsches kam es bisher immer wieder zu homophober Gewalt. Über 70 AktivistInnen aus 23 Amnesty Sektionen aus ganz Europa hatten im Sinn, ihre lettischen FreundInnen an der Pride zu unterstützen. Der Rückzieher aus Riga erfolgte, obwohl Lettland zusammen mit 66 Staaten im vergangenen Jahr eine UNO-Erklärung unterzeichnete, welche den Schutz gegen Diskriminierung auf Grund sexueller Identität zu den Menschenrechten gehört. In einer Urgent Action fordert Amnesty International den Lettischen Premierminister auf, den Entzug der Bewilligung unverzüglich rückgängig zu machen. Die Pride konnte schliesslich doch stattfinden.
Honduras: Gewalt gegen Transgender-Frau (Juni 2009)
Die Urgent Action vom Januar wird wiederholt und zusätzlich an den Staatsanwalt von Tegucigalpa, den Ort der Übergriffe und Morde an Trangender-Frauen geschickt.
Haiti: Sexuelle Gewalt gegen Minderjährige (Juni 2009)
Haiti befindet sich in einer politischen, wirtschaftlichen und sozialen äusserst schwierigen Situation. Sexuelle Übergriffe auf Minderjährige sind daher in Haiti besonders dramatisch. Amnesty International unterstützt daher die Haitianische Frauen-Solidaritäts-Bewegung (SOFA). In einer Petition an die Premierministerin fordert Amnesty International die Initiierung von Präventionskampagnen, die Sammlung und Veröffentlichung solcher Gewaltdelikte und den Zugang an die Gerichte und die Wiedergutmachung für deren Opfer.
Litauen: Homophobes Informationsgesetz (Juni 2009)
Das Parlament in Vilnius hat ein Jugendschutzgesetz verabschiedet, welches die Information über Homosexualität an Schulen und in anderen öffentlichen Einrichtungen, die für Kinder und Jugendliche zugänglich sind, verbietet. Amnesty International kritisierte das „homophobe Gesetz“, das die Meinungsfreiheit verletzt und Schülern die Unterstützung und den Schutz versagt, den sie benötigen. Amnesty International appelliert in einer Urgent Action an den scheidenden Präsidenten, das Gesetz nicht zu unterzeichnen.
Litauen: Informationsgesetz trotz Veto angenommen (Juli 2009)
Das litauische Parlament, der Saimas, überstimmte das Veto des Präsidenten mit grossem Mehr. Das homophobe Jungendschutzgesetz wurde damit trotz intensivem internationalem Protest angenommen. Amnesty International wies in einem Public Statement die Litauische Regierung nochmals auf die menschenrechtsverletzenden Bestimmungen im neuen Gesetz hin und forderte, dass sich alle Personen ihnen zustehende Informationen beschaffen und verbreiten dürfen. AI forderte die Regierung auf, jegliche Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu verbieten und den Schutz dieser BürgerInnen zu gewährleisten.
Litauen: Homosexualität noch stärker kriminalisieren (September 2009)
Nachdem das litauische Parlament bereits im Juli ein homophobes Jugendschutzgesetz erlassen hatte, wollte es noch weiter gehen und jegliche öffentliche Äusserung über Homosexualität verbieten. Amnesty International äusserte sich in einem Brief an den litauischen Justizminister äusserst besorgt und wies darauf hin, dass diese Gesetzesänderung praktisch jegliche Information über schwule oder lesbische Lebensweisen kriminalisieren würde. Es ist zu befürchten, dass auch Menschenrechts- und Gesundheitskampagnen im Zusammenhang mit Homosexualität darunter fallen würden. Amnesty International forderte den Justizminister und alle litauischen Behörden dazu auf, die litauischen Verpflichtungen in Bezug auf die Menschenrechte von LGBTs zu gewährleisten.
2. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Webseite
Die neue Webseite wurde neu gestaltet. Durch das Jahr wurde die Website von Hannes und Tobias stets auf dem neusten Stand gehalten. Die Seite gibt einen Einblick in unsere Tätigkeiten und Aktionen. Das Queeramnesty Team dankt Hannes und Tobias herzlichst für ihr grosses Engagement.
CSD Lörach
Queeramnesty organisierte am CSD in Lörach vom 18. April 2009 einen Stand. Hans hielt als Vorstandmitglied von Amnesty International ein Ansprache über die Menschenrechte von sexuellen Minderheiten.
Standaktion Zug am Tag gegen Homophobie
Ueli hat zusammen mit der Amnesty Gruppe Zug am Tag gegen die Homophobie auf dem Zuger Landgemeindeplatz eine Standaktion durchgeführt. Er gab ein Interview im Zuger Fernsehen. Das Zuger Amnesty-Mitglied Rupan Sivaganesan hat die Aktion initiiert und im Kantonsrat einen Vorstoss eingereicht, um die Suizidgefährdung von homo- und bisexuellen zu verringern. Verschiedene Studien zeigen, dass das Suizidrisiko von jugendlichen LGBTs im Vergleich mit anderen Jugendlichen bis sechsmal höher liegt.
Baltic Pride in Riga
Tobias nahm zusammen mit mehr als 70 Amnesty AktivistInnen aus ganz Europa an der Pride in Riga teil. Nach internationalen Protesten über den Entzug der Bewilligung nur zwei Tage vor der Durchführung konnte der wichtige Anlass doch noch durchgeführt werden. Durch ein Grossaufgebot von Sicherheitskräften wurden die Teilnehmer vor den aggressiven und lautstarken Gegendemonstranten geschützt, so dass die Pride doch „recht ruhig“ verlief. Tobias gab nach seiner Rückkehr zusammen mit Hannes ein Interview im Radio Rabe (+Lora).
Europride: Eröffnungsfeier
An der Eröffnungsfeier der Europride in der Sihlcity nahmen Tobias, Hannes und Winu teil. Der Anlass war eine gute Möglichkeit, Kontakte zu VertreterInnen anderer Organisationen zu knüpfen. Der Zürcher Justizdirektor Markus Notter bezeichnete in seiner engagierten Rede die Menschenrechte als höchstes Rechtsgut und die Europride als eines der schönsten Feste, das eine Stadt beherbergen könne. Die Europride sei eine Demonstration für die Menschenrechte.
Europride: Ausstellung über Hijras
Hannes organisierte im Kaffee Zähringer eine Ausstellung von Fotos der Fotografin Isabell Zipfel über die transsexuellen Hijras – dem „dritten Geschlecht“ - in Varansai, Indien. Die Ausstellung dauerte war während der ganzen Europride zugänglich. Zur Fotoausstellung gab es eine Dokumentation, welche über die Lebensweise und Probleme der Hijras informierte. Am Abend des 24. Mai konnten sich Interessierte an einem informieren.
Europride: Fachtagung Asyl und Migration
Am 28. Mai 2009 fand in der Bäckeranlage in Zürich eine Fachtagung zum Thema Asyl und Migration auf Grund von sexueller Orientierung und Identität statt. Die von Simone und Nicolas organisierte Tagung richtete sich speziell an Personen, welche im Asylwesen tätig sind. Vorträge und eine anschliessenden Podiumsdiskussion thematisierten die spezifische Situation von sexuellen Minderheiten, deren Fluchtgründe und das Asylverfahren in der Schweiz. Am Dienstag darauf erschien im Zürcher Tagesanzeiger ein guterArtikel über einen schwulen Flüchtling aus Iran, welcher von Queeramnesty betreut wurde.
Europride: Internationale Workshopkonferenz
Für den 4. Juni hatten Hannes, Tobias und Hans eine internationale Workshopkonferenz zu LGBT- Menschenrechten in Zürich organisiert. Referenten aus mehreren Ländern Europas und aus der Schweiz informierten über die Situation und Aktivitäten im Zusammenhang mit Menschenrechten und LGBT’s. Bodo sorgte mit weiteren HelferInnen für das kulinarische Wohl der KonferenzteilnehmerInnen.
Europride: Vortrag von Botschafter Thomas Greminger
Am Abend des 4. Juni 2009 informierte Botschafter Thomas Greminger, Leiter der Politischen Abteilung IV des EDA, über die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgenders in der Schweizer Aussenpolitik. Die Veranstaltung wurde zusammen mit LOS und Pink Cross organisiert. Hans moderierte auch die anschliessende, spannende Diskussionsrunde.
Europride: Amnesty Stand im „Pride-Village“
Queeramnesty betreute während zwei Tagen und Nächten einen Stand, neu im gelben „Outfit“. Pierre und Ueli sorgten zusammen mit mehreren HelferInnen für den fachgerechten Aufbau und eine ansprechende Einrichtung. Die Geräumigkeit und Wetterfestigkeit erlaubte es uns, hunderte von Unterschriften für Honduras, Haiti und Litauen zu sammeln und die BesucherInnen am Trockenen über LGBT und Menschenrechte zu informieren. Diskussionen fanden am gemütlichen Tisch statt. Erfreulich viele Aktive und Mitglieder haben an der Standaktion mitgeholfen.
Europride: Umzug mit Performance und T-Shirt Aktion
Jonathan, Winu, Silvia und Julien führten auf dem Wagen eine Performance zum Thema Unterdrückung – Befreiung von Queers auf. Ruth, eine engagierte Rhythmiklehrerin, hatte die Performance vorgängig eingeübt und choreographiert. Dekoration und Einrichtung des Wagens gehörten auch dazu. Hinter dem Wagen folgte ein „gelbes Meer“ von etwa 150 Aktiven in den gelben Amnesty-T-Shirts. Leute aus zwölf verschiedenen Amnesty-Gruppen, aus dem Sekretariat und vielen SympathisantInnenen marschierten mit und forderten: „Act out for equal rights“. Ein grosser Erfolg!
Europride: Ansprache von Mihaela Capot
An der Europride Festansprache auf dem Münsterhof sprach die frisch gewählte, lesbische Stadtpräsidentin, Corinna Mauch. Als Amnesty-Speakerin hielt Mihaela Capot von Amnesty Moldau eine berührende, unvergessliche Rede. Ihr Aufruf: „Geht weiterhin auf die Strasse – geht auch für jene, die das selbst nicht tun können! Geht MIT UNS auf die Strasse – auf die Strasse in Osteuropa, solidarisch, für unsere Menschenrechte, für unsere Liebe, für unsere Würde!“, appelliert an unser Engagement.
Pride in Budapest
An der Pride in Budapest nahm Jonathan mit vielen europäischen AI-AktivistInnen teil. Dank einem guten Polizeischutz kam es am Umzug zu keinen Störungen und Gewalttätigkeiten wie in den letzten zwei Jahren. Es gab nur wenige Zuschauer, da der Umzug fast komplett von Polizisten umgeben war. Jonathan überbrachte einer Gruppe von Amnesty-AktivistInnen, welche eine LGBT-Gruppe gründen wollen, unsere logistische Unterstützung.
Mahnwache für Opfer von Tel Aviv
An der von Pink Cross organisierten Mahnwache auf dem Turbinenplatz in Zürich nahm Winu teil. Es wurden Kerzen angezündet und in der Stille den Opfern des homophoben Anschlages auf ein LGBT-Gemeinschaftszentrum in Tel Aviv, Israel gedacht. Bei diesem Anschlag durch einen maskierten Mann wurden eine 17-jährige Frau und ein 26-jähriger Mann getötet und weitere 15 Personen verletzt.
Pride in Bergrad
Mirjam war an die serbische Pride in Belgrad gereist. Aus Angst vor Übergriffen und wegen mangelndem Schutz kam die Pride jedoch nicht zustande. Es kam zu keinen gewalttätigen Auseinandersetzungen. Gemäss den Organisatoren der Pride hat der serbische Staat versagt, er konnte (wollte) den nötigen Schutz nicht gewähren, so dass die Pride abgesagt werden musste.
Gegendemonstration in Peru
Im Hebst weilte Hannes mehrer Wochen in Peru. Er besuchte verschiedene LGBT Gruppen. Mit einer solchen Gruppe nahm er an einer Gegendemonstration eines „Heilungsseminars für Gays“ in Lima teil. Spontan erntete die Gruppe von Leuten aus der Bevölkerung viel Symphatie.
CSD Konstanz - Kreuzlingen
Hannes und Tobias haben am ersten grenzüberschreitenden CSD von Konstanz und Kreuzlingen teil genommen. Sie haben einen Amnestystand aufgebaut und betreut.
I AMnesty in Bern
Unter diesem Motto organisieren wir zusammen mit dem Sekretariat ein Netzwerktreffens Asyl/Migration mit einer gemeinsamen Aktion auf den Strassen von Bern. Ein „pinkfarbiges“ Schaf soll auf die besondere Situation von queeren Asylsuchenden aufmerksam machen.
Im August schrieb Ueli einen Beitrag in der Frauen/Lesben Agenda BOA. Inhalte waren dabei Queeramnesty und die Yogyakarta-Prinzipien.
3. AI-INTERN
AI Jahresversammlung
Wir haben uns mit einem Stand an der Generalversammlung von Amnesty International in Bern beteiligt. Mehrere Leute von Queeramnesty haben in verschiedenen Workshops mitgemacht. Öffentliche Schwerpunkte waren: Start der „Kampagne für eine Leben in Würde (Dignity)“ und „Nein zur diffamierenden Minarett-Initiative“. Auch die Fragen rund um die Arbeit zu Asyl und Migration haben uns beschäftigt.
Mersi Bundestreffen
Die deutschen VertreterInnen der regionalen Bezirksgruppen sowie Gäste aus Österreich und der Schweiz trafen sich im vergangenen Jahr beim Bundestreffen der deutschsprachigen MERSI-Gruppen in München. Ueli und Jonathan vertraten unsere Gruppe.
Workshop Yogyakarta
Hans und Ueli stellten am Amnesty Workshop im Dezember in Bern die Yogya-Prinzipien und deren Bedeutung für die Arbeit von Amnesty International vor. Die Teilnehmenden haben auch über die Strategie von Amnesty Schweiz in Bezug au die LGBT-Arbeit diskutiert. Hans hat ein Papier zur Situation der LGBT-Arbei innerhalb von Amnesty erstellt, das insbesondere Stärken und Schwächen unserer Arbeit aufgezeigt. Daraus geht unter anderem hervor, dass der Anteil aktiver Frauen noch zu gering ist.
Netzwerk Asyl und Migration
Viele aktive QueeramnestianerInnen haben am Jahrestreffen des Netzwerks Asyl-Migration von Amnesty Schweiz teilgnommen. Das Thema hatte das ganze Jahr über einen wichtigen Stellenwert. Nicolas hat viele gute Diskussionsgrundlagen erarbeitet und wertvolle Kontakte koordiniert.
LGBT-Treffen in Paris
Wir haben uns zu Funktionsweise unserer jeweiligen Gruppen ausgetauscht und über die Aktionsmöglichkeiten innerhalb von Amnesty debattiert.
Arbeit zu Asyl
Nicolas ha die Koordination der Arbeit zu Asyl von Pierre übernommen. Für die Gefangenenbesuche wurden über die Gaypresse Leute gesucht. An einem Informationsabend in Zürich wurden Interessierte von Nicolas über die Möglichkeiten der Gefangenenbesuche informiert. Der Schwulenberater der HAZ hat in der Folge in Zusammenarbeit mit Amnesty Gefangenenbesuche gemacht.
Treffen mit Berner Unigruppe
Nicolas und Hannes besuchten die sehr engagierte Berner Uni-Gruppe von Amnesty. Sie stellten die Menschenrechtssituation von LGBT und das Engagement von Amnesty International für sexuelle Diversität vor. Ein Austauschstudent aus Litauen erzählte anschaulich von der Homophobie in diesem EU-Land.
Optimierung der Arbeiten von Queeramnesty
Wir wollen in Zukunft noch besser als bisher Prioritäten setzen und eine bessere Jahresplanung machen. So wollen wir vermeiden, dass sich die AktivistInnen überlastn. Wir suchen noch mehr Personen für eine aktive Mitarbeit!
Die Gruppenleitung, welche Hans seit vielen Jahren gemacht hat, wird neu von Tobias und Winu als Co-Leiter übernommen. Als Aktuar löst Ueli Reto ab. Alle aktiven Mitglieder von Queeramnesty danken Hans und Reto herzlich für die wertvolle Arbeit!
Vielen Dank an alle, die uns auch dieses Jahr unterstützten!
Unsere Gruppe hat nun etwa 400 Mitglieder, InteressentInnen und SpenderInnen. Diese grosse Unterstützung ermöglicht uns den Einsatz für die Menschenrechte von LGBTs.
Der Jahresbericht 2008 wurde von Winu zusammengestellt.
Regionale Schwerpunkte unserer Aktionen 2008
(November 2007 bis Oktober 2008) Karte noch in Arbeit.
Die Karte von www.worldmapper.org zeigt die Grösse der Ländern proportional zur jeweiligen Bevölkerung 2000
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