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Kommentar von Amnesty International zur Europarat-Grundrechtsstudie
Gewalt und Diskriminierung gegen Homosexuelle und Transgender (April 2009, AI-Index IOR 61/003/2009))
Die EU-Agentur für Grundrechte (FRA) hat ihre erste grössere Studie dem Thema Homophobie gewidmet, die in zwei Teile aufgeteilt ist. Teil eins vom Juli 2008 zeigt auf, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle (LGBT) in der EU der 27 in ihrem Recht auf Gleichbehandlung sehr unterschiedlich und unzureichend geschützt sind.
Amnesty International hat ein neunseitiges Dokument erarbeitet in welchen praktische Empfehlungen zu den wichtigsten Schwerpunkten und grundsätzliche Überlegungen zu verschiedenen Themenkreisen zusammengefasst sind.
Diese reichen von Diskriminierungsschutz, Fehlverhalten der Polizei, Benachteiligung im Justizsystem, Versammlungsfreiheit bis hin zu einem Kapitel über die besondere Situation von Transgender.
Link:
Kommentar von Amnesty International (PDF, 150 kB, English)
Mehr
zum Bericht der EU-Agentur für Grundrechte über Homo- und Transphobie (auf Deutsch und weiterführende Links)
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Das Handbuch für LGBT-Menschenrechte:
In vielen Ländern ist die blosse Tatsache, nicht heterosexuell orientiert zu sein, Grund für Verfolgungen und Misshandlungen. 1994 haben Amnesty Gruppen in Kanada und den USA angefangen, sich aktiv für Menschenrechtsverletzungen an sexuellen Minderheiten einzusetzen.
Das Recht, anders zu sein - Menschenrechtsverletzungen an Lesben, Schwulen und Transgender.
Herausgegeben von Sonja Dudek, Richard Harnisch, Rupert Haag, Kerstin Hanenkamp, Claudia Körner (Ethnologin), Colin de la Motte-Sherman. Quer Verlag GmbH, September 2007 - kartoniert - 195 Seiten. ISBN: 978-3-89656-150-3 Das Recht, anders zu sein - Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Orientierung. Preis: EUR 14.90, in der Schweiz ca Fr. 27.90
Bezugsquelle Buchhandel, oder im Shop von lesbian.ch.
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Schweiz: Workshop zu den Yogyakarta-Prinzipien und zur LGBT-Strategie der Amnesty Sektion
Bild: Mitglieder der Geschäftsleitung, Angestellte und Aktive von Queeramnesty am Yogyakarata Workshop.
Im ersten Teil stellten Hans und Ueli die
Yogyakarta-Prinzipen und deren Bedeutung für die Arbeit von Amnesty International vor und verglichen diese auch mit Love, Hate and The Law - decriminalizing homosexuality.
Im zweiten Teil legte Hans ein Paper vor. Wir diskutierten gemeinsam die Möglichkeiten zur Umsetzung der Motion der Jahresversammlung zur LGBT-Strategie der Sektion.
Resultate werden an der Januar-Sitzung präsentiert.
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Love, Hate and The Law - decriminalizing homosexuality (Juli 2008)
Die Entkriminalisierung-Kampagne hatte mit der Streichung des Homosexualitäts-Paragraphen
aus dem Strafrecht von Nicaragua einen Erfolgt erreicht.
Nun legt Amnesty International mit dem Report "Love, Hate
and The Law - decriminalizing homosexuality" ein umfassendes, gut konzipietes
Grunsatzpapier zur zur Entkriminalisierung von Homo- und Transsexualiät vor. Auch Fragen der
Sprachregelung, der speziellen Situation von Transgender oder zur Grenze der Privatsphère
werden fundiert erörtert.
Zum englischen Originalreport zur LGBT-decriminalizing-campaign werden im Herbst
Zusammenfassungen in andern Sprachen erscheinen.
Love, Hate and The Law (PDF, 560 kB, English)
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