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LGBTI-Anerkennung in Lateinamerika: ILGA-LAC-Konferenz zeigt Fortschritte Drucken E-Mail
Mittwoch, 27. Januar 2010
Lateinamerika: ILGA-LAC-Konferenz zeigt Fortschritte in der LGBTI-Anerkennung

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zeigt Flagge!
Lula richtete klare Worte gegen Homophobie an die rund 400 TeilnehmerInnen der fünften ILGA-Lateinamerika-Konferenz in Curitiba (5. ILGA-LAC Spanisch oder Englisch).

Seine Rede wurde von Bundessenator Rosinha (PT-PR, Parana), Mitglied der "Frente Parlamentario por la Ciudadanía LGTB", verlesen.

Die vierte ILGA-LAC-Konferenz fand im September 2007 in Lima, Peru, statt (ESP / ENG / POR).

Matrimonia kommt, Mexiko: ALDF aprueba matrimonio gay con derecho a la adopción (Weiterleitung).
Argentinien:

Esteban Paulon aus Argentinien zur Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.
 
Europarat: Amnesty International fordert klares Bekenntnis gegen LGBT-Diskriminierung Drucken E-Mail
Montag, 25. Januar 2010
Amnesty International fordert klares Bekenntnis gegen LGBT-Diskriminierung vom Europarat

Am 8. Dezember 2009 legte Andreas Gross (Schweiz, SP) der Parlamentsversammlung des Europrates einen umfassenden Bericht vor zur Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität.
Originalversion: Document 12087, 8 December 2009: Discrimination on the basis of sexual orientation and gender identity (PDF, Englisch, 310 kB).
Document 12087 als Webversion (HTML)

Amnesty International fordert vom Europarat in der Wintersession (26.-30. Jan.) ein klares Bekenntnis gegen LGBT-Diskriminierung. Parliamentary Assembly of the Council of Europe must stand up against discrimination on the basis of sexual orientation and gender identity (AI-Index IOR 61/001/2010).
Ganzer Text: Englisch (PDF, 50 kB) Französisch (PDF, 50 kB) Spanisch (PDF, 50 kB)

Vergleiche: Deutschlands Familienministerin verhindert wirksame Bekämpfung der Diskriminierung in der EU (22. April 2010)

Zweite Lesung: Europarat: Halbherzige Empfehlungen für LGBT-Menschenrechte - Diskriminierung verurteilt - Partnerschaft nur bedingt empfohlen (29. April 2010)

In der Plenarsitzung vom Morgen des 27. Januars, wurde die Diskriminierung ausführlich debatiert, die Abstimmung aber auf den Session vom 26.-30. April 2010 verschoben. Das Dokument geht auf Anraten des Autors Andreas Gross mit rund 80 Abänderungsanträgen zurück an die Kommission (rechtliche Fragen und Menschenrechte). Zur Debatte, auch 100-Minunten-Video und Themenlinks
 
Migration: Du darfst nicht lieben wen du willst - Strassenmagazin Surprise zu LGBT-MigrantInnen Drucken E-Mail
Freitag, 08. Januar 2010
Schweiz: Migration: «Du darfst nicht lieben wen du willst», Strassenmagazin Surprise zu lesbischen und schwulen MigrantInnen

Strassenmagazin Surprise zu lesbischen und schwulen MigrantInnen «Deine Schmerzen sind ihnen egal». In 85 Staaten der Welt wird Homosexualität noch immer bestraft: in einigen mit Gefängnis, in anderen mit dem Tod.
Zwei junge Queerrefugees, einer aus Uganda, einer aus dem Iran, erzählen vom Doppelleben, das sie in ihrer Heimat führen mussten – und was sie schliesslich zur Flucht in die Schweiz bewog.
Denise Graf, Juristin und Flüchtlingsexpertin von Amnesty Schweiz nimmt zu verschienden rechtlichen Aspekten Stellung.

Schwulenfeindliche Schweizer zeigen mit dem Finger auf Männer wie Darian oder Mugisha In ihrer Heimat jedoch sind sie an Leib und Leben bedroht Wie der unterschiedliche Umgang mit denselben Ressentiments für Homosexuelle zum Migrationsgrund wird.

Ein Beitrag von Mena Kost im Schweizer Strassenmagazin "Surprise" vom 8. Januar 2010 (PDF, 590 kB).

Suprise erscheint monatlich und hat eine Auflage von 22.000 Exemplaren.

Weitere Information zur aktuellen Gesetzesvorlage und zur Situation in Uganda für Lesben und Schwule, für HIV-Positive, für MenschrechtsverteidigerInnen: Uganda: Gesetzesentwurf droht Schwulen mit der Todesstrafe (Oktober 2009, aktualisiert Januar 2010).

Aktuell, jetzt Unterschreiben (ONLINE oder auf Papier). Petiton an die Bundesversammlung: Bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung.

Mehr zum Thema Homophobie, Einwanderung:
(09.08.2010) NZZ: Schweiz: Migration Heimlich schwul
(27.04.2010) Bern: Bernmobil verbietet Plakate für schwule und lesbische MigrantInnen in Tram und Bus
(21.12.2009) Schweiz, TV-Beitrag: Schwule Migrantensöhne von Familie verstossen
(31.12.2009) Kreuzberg: Was geht mich das an? Ein Film zu Mehrfachdiskriminierung
(19.06. 2009) Schattenbericht Rechtsextremismus, Rassismus, Homophobie. Berliner Zustände
(26.06. 2009) Dokumentation zur Fachtagung Homophobie in der Einwanderungsgesellschaft

ganzer Artikel:

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Radio DRS-IV-Talk Schwule und Lesben weltweit Drucken E-Mail
Freitag, 01. Januar 2010
Radio DRS-IV-Talk: Schwule und Lesben weltweit
Mit Hans Markus Herrn (Amnesty International Vorstand Schweiz) und DRS-Korrespondenten aus Asien (Urs Mock) und Afrika (Ruedi Küng) von Anna Lemmenmeier und Thomas Gutersohn. Dauer: 30 Minunten.

Schwule und Lesben weltweit, DRS4, 1.1.2010

Die internationale Pride-Bewegung, die sich für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt, feierte 2009 ihren 40. Geburtstag. Sie hat erreicht, dass zum Beispiel in Shanghai ein Festival für Homosexuelle stattfinden konnte, oder dass das Verbot von Homosexualität aus diversen Gesetzesbüchern gestrichen wurde. Gleichzeitig werden Schwule und Lesben in vielen Teilen der Welt wegen ihrer sexuellen Ausrichtung immer noch ins Gefängnis gesteckt, gefoltert oder gar umgebracht.

Radio DRS-IV-Talk, Info zur Sendung vom 1.1.2010
Sendung Hören: Radio DRS-IV-Talk, Dauer: 30 Minunten (MP3, 11.7 MB)

Vergleiche auch: Interview mit China-Kenner Ivo Braunschweiger über den erstaunlichen Wandel in China für Lesben und Schwule: Innert weniger Jahre von "verboten, verpönt, krank" zu "erlaubt, öffentlich", mit Scenen in einzelnen Grossstädten. GayRadio vom 10. August 2009.

 
Kreuzberg: Was geht mich das an? Ein Film zu Mehrfachdiskriminierung Drucken E-Mail
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Kreuzberg: Was geht mich das an? Film zu Mehrfachdiskriminierung.

Ende 2009 zeigte Gladt den Film «Was geht mich das an?» das erste Mal in der Öffentlichkeit – jetzt liegt die DVD des Kurzfilms vor, in dem Menschen zu Wort kommen, die in Kreuzberg leben, arbeiten oder sich bewegen und von ihren dortigen Erfahrungen und Eindrücken berichten.
Diskriminierung steht für viele Menschen auf der Tagesordnung – häufig auch als Mehrfachdiskriminierung. Von Anwohner_innen und Gewerbetreibenden erfahren wir, welche Strategien sie entwickelt haben, um selbstbewusst gegen erfahrene Diskriminierung/en zu handeln, Stichwort «Self-Empowerment».
Mehr zum Kurzfilm Was geht mich das an? bei Gladt

Mehrfachzugehörigkeit & Mehrfachdiskriminierung.
Das Konzept der «Intersektionalität» (Überschneidung/Überlappung unterschiedlicher Formen der Diskriminierung) macht die Runde. Aber was bedeutet «Mehrfachdiskriminierung» außerhalb der Universität?
Mehr zur Tagung Mehrfachzugehörigkeit & Mehrfachdiskriminierung (PDF, 1MB, Berichte, 13 S.)

(19. 6. 2009) Schattenbericht Rechtsextremismus, Rassismus, Homophobie. Berliner Zustände
(26. 6. 2009) Dokumentation zur Fachtagung Homophobie in der Einwanderungsgesellschaft
(21.12. 2009) Schweiz, TV-Beitrag: Schwule Migrantensöhne von Familie verstossen
 
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