Lateinamerika: ILGA-LAC-Konferenz zeigt Fortschritte in der LGBTI-Anerkennung
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zeigt Flagge!
Lula richtete klare Worte gegen Homophobie an die rund 400 TeilnehmerInnen der fünften
ILGA-Lateinamerika-Konferenz in Curitiba (5. ILGA-LAC Spanisch
oder
Englisch).
Seine Rede wurde von Bundessenator Rosinha (PT-PR, Parana), Mitglied der "Frente Parlamentario por la Ciudadanía LGTB", verlesen.
In der Plenarsitzung vom Morgen des 27. Januars, wurde die Diskriminierung ausführlich debatiert, die Abstimmung aber auf den Session vom 26.-30. April 2010 verschoben.
Das Dokument geht auf Anraten des Autors Andreas Gross mit rund 80 Abänderungsanträgen zurück an die Kommission (rechtliche Fragen und Menschenrechte).
Zur Debatte, auch 100-Minunten-Video und Themenlinks
Schweiz: Migration:
«Du darfst nicht lieben wen du willst», Strassenmagazin Surprise zu lesbischen und schwulen MigrantInnen
«Deine Schmerzen sind ihnen egal».
In 85 Staaten der Welt wird Homosexualität noch immer bestraft: in einigen mit Gefängnis, in anderen mit dem Tod.
Zwei junge Queerrefugees, einer aus Uganda, einer aus dem Iran, erzählen vom Doppelleben, das sie in ihrer Heimat führen mussten – und was sie schliesslich zur Flucht in die Schweiz bewog.
Denise Graf, Juristin und Flüchtlingsexpertin von Amnesty Schweiz nimmt zu verschienden rechtlichen Aspekten Stellung.
Schwulenfeindliche Schweizer zeigen mit dem Finger auf Männer wie Darian oder Mugisha In ihrer Heimat jedoch sind sie an Leib und Leben bedroht Wie der unterschiedliche Umgang mit denselben Ressentiments für Homosexuelle zum Migrationsgrund wird.
Radio DRS-IV-Talk: Schwule und Lesben weltweit
Mit Hans Markus Herrn (Amnesty International Vorstand Schweiz) und DRS-Korrespondenten aus Asien (Urs Mock) und Afrika (Ruedi Küng) von Anna Lemmenmeier und Thomas Gutersohn. Dauer: 30 Minunten.
Schwule und Lesben weltweit, DRS4, 1.1.2010
Die internationale Pride-Bewegung, die sich für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt, feierte 2009 ihren 40. Geburtstag. Sie hat erreicht, dass zum Beispiel in Shanghai ein Festival für Homosexuelle stattfinden konnte, oder dass das Verbot von Homosexualität aus diversen Gesetzesbüchern gestrichen wurde. Gleichzeitig werden Schwule und Lesben in vielen Teilen der Welt wegen ihrer sexuellen Ausrichtung immer noch ins Gefängnis gesteckt, gefoltert oder gar umgebracht.
Kreuzberg: Was geht mich das an? Film zu Mehrfachdiskriminierung.
Ende 2009 zeigte Gladt den Film «Was geht mich das an?» das erste Mal in der Öffentlichkeit – jetzt liegt die DVD des Kurzfilms vor, in dem Menschen zu Wort kommen, die in Kreuzberg leben, arbeiten oder sich bewegen und von ihren dortigen Erfahrungen und Eindrücken berichten.
Diskriminierung steht für viele Menschen auf der Tagesordnung – häufig auch als Mehrfachdiskriminierung. Von Anwohner_innen und Gewerbetreibenden erfahren wir, welche Strategien sie entwickelt haben, um selbstbewusst gegen erfahrene Diskriminierung/en zu handeln, Stichwort «Self-Empowerment».
Mehr
zum Kurzfilm Was geht mich das an? bei Gladt
Mehrfachzugehörigkeit & Mehrfachdiskriminierung.
Das Konzept der «Intersektionalität» (Überschneidung/Überlappung unterschiedlicher Formen der Diskriminierung) macht die Runde.
Aber was bedeutet «Mehrfachdiskriminierung» außerhalb der Universität?
Mehr
zur Tagung Mehrfachzugehörigkeit & Mehrfachdiskriminierung (PDF, 1MB, Berichte, 13 S.)
Wieder in Zürich: Amnesty Café, Samstag, 25. September 10:00-12:00, Bäckeranlage
Für Aktive, Neue und Interessierte bei Kafi und Gipfeli. (8-er bis Bäckeranlage, 32-er bis Helvetiaplatz).