| Schweiz: Genitalverstümmelung - Initiative für Intersex von Amnesty |
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| Samstag, 15. August 2009 | ||||
Schweiz: Genitalverstümmelung - Initiative für Intersex (Zwitter)
Bild (© Dominik Huber): Demonstration von Intersex vor dem Kinderspital Zürich am 6. Juli 2008
(TA,
Landbote)
In der Schweiz soll ein Straftatbestand eingeführt werden, der die Verstümmelung weiblicher Genitalien explizit verbietet. Die Schweizer Sektion von Amnesty International weist nun in ihrer Stellungnahme auf Zwangsoperationen zur Geschlechtsanpassung von intersexuellen Kindern (Intermenschen, Interpersonen; sogenannte Hermaphroditen oder Zwitter) hin. Entsprechende Eingriffe bei Kindern sind in der Schweiz üblich und aus Sicht der Selbstbestimmungrechte der Betroffenen zweifellos fragwürdig. Dasselbe Thema wurde in der Folge auch von der Organisation Terre des Femmes Schweiz (TdF) in die Vernehmlassung eingebracht. Bericht zur Vernehmlassung bei humanrights.ch NZZ, 12. Mai 2010 zum Kommissionsentwurf: Neue Bevormundung von Frauen - Ungereimtheiten beim Verbot der Genitalverstümmelung WoZ, 13. Mai 2010, S. 21-23; Gespräch mit Vincent Guillot: Intersexualität - "Heute zieht er es vor, ausserhalb der Geschlechter zu leben." Von Queeramnesty: Motion zu Intersexualität, Generalversammlung Amnesty Schweiz 2010. Interpersonen sind Menschen, die mit uneindeutigen oder zweideutigen Geschlechtsmerkmalen zur Welt kommen. Intersexualität ist ein Überbegriff für verschiedene biologische Merkmale bei der Geburt, wenn Reproduktions- oder Sexualorgane oder die Chromosomenstruktur nicht den typischen Definitionen von weiblich oder männlich zu entsprechen scheinen.
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