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Mittwoch, 20. Oktober 2004 |
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Schweiz: Menschenrechte von Lesben und Schwulen, eine Interpellation von Mario Fehr
(SP)
Mit einer Interpellation an die Landesregierung möchte SP-Nationalrat Mario Fehr vom
Bundesrat erfahren, ob er bereit wäre, an verschiedenen multinationalen Treffen verstärkt
für die Menschenrechte in Bezug auf Schwule und Lesben einzutreten. Dieser Vorstoss wurde
auch von 70 weiteren ParlamentarierInnen aus allen Regierungsparteien
unterzeichnet.
Webseite der Parlamentsdienste mit
Interpellation im Wortlaut und Liste aller MitunterzeichnerInnen und der
Antwort des Bundesrates vom 17.11.2004.
"Der Bundesrat teilt die Ansicht des Interpellanten, dass die Menschenrechte von Schwulen
und Lesben in zahlreichen Ländern immer noch in gravierender Weise verletzt werden.
..."
In vielen Ländern drohen Lesben und Schwulen Verfolgung, Verhaftung, Folter und Tod. Der
Zürcher SP-Nationalrat Mario Fehr aus Adliswil möchte vom Bundesrat wissen, wie zu dieser
teilweise schwerwiegenden Verletzung von Menschenrechten zahlreicher Staaten stellt.
In seiner Interpellation vom 7. Oktober 2004 verlangt Mario Fehr von der Landesregierung
Auskunft darüber, ob sich die Schweiz auf diesem Gebiet überhaupt engagiert und konkreter:
ob der Bundesrat bereit ist, sich im Rahmen der UNO-Menschenrechtskonferenz oder bei anderen
multilateralen Treffen für die Rechte von Schwulen und Lesben zu engagieren. Schliesslich
wird der Bundesrat auch auf seine Bereitschaft angesprochen, die Frage mit einzelnen Staaten
anzugehen.
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