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Freitag, 18. November 2005 |
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Kooridinationstreffen Iran / Türkei mit internationaler Unterstützung
Die Situation im Iran ist teilweise dramatisch, vergleiche dazu die Bericht weiter untern.
Die Situation in der Türkei hingegen ist ambivalent:
Foto: Kursad Kahramanoglu, Generalsekretär der ILGA, © ILGA
- So hat die Türkei die gut strukturierte schwullesbische Organisation KAOS-GL
in Ankara (Webseite von KAOS-GL, auch
Englisch)
und die breit abgestützte LGBT/Queer-Organisation LAMBDA mit und einem zentral gelegenen
Begegnungszentrum in Istanbul (Webseite LAMBDA, auch Englisch).
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In einzelnen Qartieren Istanbuls gibt es eine lebhafte Scene mit teuren Bars und Discos.
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Der Generalsekretär der ILGA, Kursad Kahramanoglu, ist aus der Türkei.
Simone und Hans hatten ihn kürzlich in Bern getroffen.
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Hingegen erteilte die Schweiz zu Recht vor kurzem einer schwer misshandleten und
traumatisierten, transsexuellen Person
Asyl, da die Türkei nicht für ihre Sicherheit garantieren konnte.
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Auf der andern Seite wiederum, ersuchen verfolgte Schwule aus dem Iran in der Türkei um
Asyl.
Das Treffen an der Universität von Istanbul vom 18.-20. November 2005 soll die internationale Zusammenarbeit stärken
und die türkischen Organisationen in ihrer Funktion als
Brückenkopf weiter unterstützen, sowie uns mehr Einsicht in das Leben von Schwulen, Lesben
und Transgender in anderern Kulturen vermitteln.
Bislang waren in diesem Projekt aus dem Westen Europas v.a. der niederländische CoC in
federführend.
Nun kommt auch die Schweiz dazu - in einem gemeinsamen Engagement von Pinkcross, LOS und
Queeramnesty.
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