|
Samstag, 12. November 2005 |
|
Deutsches Bundestreffen der MERSI-Gruppen (AI-LGBT) in Köln.
Wie schon in den letzten Jahren nahm auch an diesem Treffen ein Vertreter von Queeramnesty
teil.
Die persönlichen Kontakte sind wichtig, etwa zu koordinierten Aktionen, bei Übersetzungen
und beim Vertreten der
LGBT-Anliegen gegenüber der AI-Zentrale in London. Den Deutschen MERSI-Gruppen
(Menschenrechte und sexuelle Identität) verdanken wir auch den informativen Rundbrief, den
wir regelmässig dem Versand an unsere Mitglieder, Mitfrauen und SpenderInnen beilegen.
Kurzbericht: (kurze, subjektive Auswahl der wichtigsten Punkte):
Es trafen sich 15 VertreterInnen der Gruppen aus Berlin, Köln, Frankfurt und der Schweiz.
Rückblick auf bisherige Aktivitäten
Sehr positiver Punkt ist, dass der Rundbrief neu lanciert werden konnte.
Die lgbt Gruppe aus der Schweiz ist dafür sehr dankbar und will dieses Vorhaben auch in
Zukunft unterstützen.
Im weiteren fanden in Deutschland eine Vielzahl von Aktivitäten statt (CSDs in Berlin,
Frankfurt und Köln, Filmfeste, Vorträge).
Besonders hervorzuheben ist die Türkeiwoche mit Veranstaltungen zu Transsexualität, zu der
auch zwei Leute aus der Schweiz anreisten (Hans uns Hülja), sowie eine Standaktion zu
Ägypten vor der Tut-anchamun-Ausstellung.
Interne Kommunikation
Es wird vorgeschlagen, die jeweiligen Protokolle der verschiedenen Gruppen in Deutschland
und in der Schweiz auszutauschen. Die Neustrukturierung der deutschen lgbt Gruppen wurde
seit dem letzten Jahrestreffen umgesetzt. Sämtliche Ämter der Sektionskoordination konnten
besetzt werden. Dies betrifft insbesondere die internationale Arbeit. Das Jahrestreffen fand
in entspannter Atmosphäre statt.
Internationale Kommunikation
Der Fall Iran hat auch unter den deutschen lgbt Gruppen zu Diskussionen geführt. Wir sehen
uns ähnlichen Schwierigkeiten gegenüber. Man sollte öffentlich Stellung nehmen zu etwas,
wozu aus London wenig Hilfestellung kam. Es wurde überlegt, wie in diesem Zusammenhang die
Zusammenarbeit mit der deutschen Sektion und die internationale Kommunikation verbessert
werden kann. Die Zusammenarbeit CH-D-A mit den neuen Verantwortlichen für internationale
Arbeit und die Teilnahme an der ai lgbt Mailing List stehen dabei im Vordergrund.
|