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Queeramnesty Erfolgreiche und spannende Retraite 2012 der Kerngruppe Drucken E-Mail
Montag, 23. Januar 2012
Queeramnesty: Erfolgreiche und spannende Retraite 2012 der Kerngruppe

Ganz herzlichen Dank an Stella, welche uns sieben Stunden lang durch Situationsanalyse, Verbesserungsvorschläge, Strukturen und Vorgaben führte - hier vor dem Abshlussdestillat. ©Eric/Amnesty.
Einen ganzen Sonntag verbrachte die Kerngruppe von Queeramnesty in einem GZ, um 10 Meter Wände und Flippcharts sowie unzählige, farbige Karten vollzuschreiben. Dies mit Ziel, Effektivität unserer Arbeit und Zufriedenheit der Engagierten noch zu verbessern. Wir werden in Zukunft die Sitzungen straffen, mehr Aufgaben von den Gruppenkooridinatoren in Ressorts ausgliedern.

Alle sind wir mit viel Elan für die kommenden Neuerungen nach Hause.

Unsere letzte Retraite fand vor fünf Jahren statt:
Aus der Retraite zur Gruppenorganisation vom 16. September 2007.

 
Ungarn: EU muss Einhaltungen der Menschenrechte fordern Drucken E-Mail
Mittwoch, 18. Januar 2012
Ungarn: EU muss Einhaltungen der Menschenrechte fordern - keine Diskriminierung von Regenbogenfamilien

Menschenmenge protestiert am 2. Januar vor der Budapester Oper gegen die neue Verfassung. © Gergely Nagy.

Amnesty International fordert die EU auf, Druck auf Ungarn auszuüben um die Einhaltungen der Menschenrechte sicherzustellen. Mit der neue Verfassung stark unter Druck gekommen ist der Zugang zum Verfassungsgericht, die Rechte auf Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Vereinigungsfreiheit. Durch die Definition der Familie als rein heterosexuelle Institution werden Eltern und Kinder aus Regenbogenfamilien massiv diskriminiert.

16.01.2012: EU must press Hungary to respect human rights norms (Englisch)

DieStandard, 16.01.2012: Neues Familiengesetz schließt Homosexuelle aus.

Amnesty International: Länderbericht Ungarn 2011.

Zitronen gegen Tränengas - Budapest Pride 2011 (Jun 2012)
Verbot der Budapest Pride 2011 - Gericht erlaubt Durchfürhung (Feb 2011)
Budapest: Dieses Jahr Marsch in Würde (Sep 2009)

 
Kuwait: Polizeigewalt bedroht Transgender-Personen wegen Kleidungsvorschriften Drucken E-Mail
Sonntag, 15. Januar 2012
Kuwait: Polizeigewalt bedroht Transgender-Personen wegen Kleidungsvorschriften

Seit dem 10. Dezember 2007 verbietet in Kuwait eine Kleidervorschrift, "das andere Geschlecht zu imitieren". Somit werden Transgender bereits aufgrund ihrer Kleidung kriminalisert.

Sie jagten uns, zum Spass. Sie wollen nicht, dass ich mich wie ein Frau anziehe. Also tu ich es nicht. Ich trage jetzt einen Dishdasha (ein traditionelles Männerkleid in Kuwait). Ich schnitt mein Haar kurz. Aber nach all dem werde ich immer noch verhaftet, geschlagen und vergewaltigt, weil ich ein weiches, feminines Gesicht habe. Was kann ich für mein Gesicht tun?
-Amani, 24, Kuwait City, 8 Februar, 2011.

Wie nun Human Rights Watch berichtet, dient der entsprechende Artikel 198 der Polizei als Legitimation für Verfolgung, Missbrauch und Gewalt, bis hin zu Verwaltigungen. Ein eindrücklicher, 63 Seiten starker Report beleuchtet die Sitation: They Hunt us Down for Fun’: Discrimination and Police Violence Against Transgender Women in Kuwait (www, oder direkt zum PDF, 63 S, 1.2 MB).

HRW fordert ein Ende der Polizeigewalt und -willkür gegen Transgender:
End Police Abuses Against Transgender Women (Englisch, 15.01.2011).

Amnesty International: Länderbericht Kuwait 2011.

Vergleiche: Amnesty Report "Love, Hate and the Low", Seite 12 (July 2008)

 
USA: Guantánamo - 10 Jahre Menschenrechtsskandal. Mr Barack Obama - No you dont Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. Januar 2012
USA: Guantánamo - 10 Jahre Menschenrechtsskandal - Mr Barack Obama - No you dont

UNTERSCHREIBT Online-Petition von Amnesty Deutschland

Guantánamo - das Symbol für die Missachtung der Menschenrechte

Seit zehn Jahren ist Guantánamo das Symbol für die Missachtung der Menschenrechte im Kampf gegen den Terror. Immer noch sind 171 Männer in der US-Militärbasis auf Kuba eingesperrt, die meisten ohne Anklage oder Gerichtsurteil.

Weitere Bereiche sind etwa: Aussergerichtliche Hinrichtungen, Folter in den geheimen CIA-Gefängnissen, Politikt mit Angst.

Amnesty Schweiz, 11.01.2012: 10 Jahre Menschenrechtsskandal.

NZZ, 11.01.2012: «Guantánamo ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs».

Mr Barack Obama, president elect: Close Guantánamo! «Yes, we can.» (Jan 2009)

 
Malaysia: Der Fall Anwar Ibrahim zeigt: die Sodomie-Gesetze gehören endlich abgeschafft Drucken E-Mail
Montag, 09. Januar 2012
Malaysia: Der Fall Anwar Ibrahim zeigt: die Sodomie-Gesetze gehören endlich abgeschafft

Oppositionspolitiker Anwar Ibrahim wurde mit Verfahren wegen angeblicher Homosexualität ein Jahrzehnt lang ausgeschaltet

Jahrelang liefen Verfahren gegen den Ex-Vize-Premier Anwar Ibrahim wegen angeblicher sexueller Handlungen mit einem Chauffeur. Er war zeitweise im Gefängnis, ihm - und gar seiner Frau - wurde politische Betätigung verboten. Nun sprach ihn das Oberste Gericht in der Hauptstadt Kuala Lumpur endgültig frei.

Das Verfahren - oder die Farce - zeigt, dass die Sodomie-Gesetze endlich abgeschaffen werden müssen. Nicht nur werden tausende Homosexueller verfolgt, nicht nur wird etwa AIDS-Prävention systematisch behindert, nein, eine wenig glaubwürdige Andeutung kann genügen, um Personen jahrelang juristisch zu verfolgen und in ihrem Leben umfassend zu behindern. Die Sektion 377 des malaysischen Strafgesetzbuches ist ein Relikt, adaptiert aus dem Indischen Gesetze von 1860, damals von den Britischen Kolonialherren eingeführt. In Indien wurde das Gesetz 2009 für ungültig erklärt.

Amnesty Statement, 09.01.2012: Malaysia: Anwar case shows why sodomy law must be scrapped (Englisch, AI-Index: PRE01/009/2012).

NZZ, 09.01.2012: Freispruch für malaysischen Oppositionsführer Ibrahim.

Seksualiti Merdeka - All Malaysians have the right to live and love without fear - Queer withour fear aktuell 10.01.2012: Im November 2011 wurde das seit einigen Jahren stattfindende Festival für sexuelle Rechte (annual sexuality rights festival) verboten. Nach eigenen Angaben wurde der Anlass auch von Amnesty International unterstützt. Nun wendet sich Seksualiti Merdeka mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit: "All Malaysians have the right to live and love without fear - Queer withour fear" (Englisch).
Brief an Polizeichef YB Tan Sri Ismail Omar von IGLHRC (11.01.2011, Englisch).

Amnesty International: Länderbericht Malaysia 2011.

Indien: Ein Jahr Delhi Urteil - Homosexuelle sind freier geworden - Stigma bleibt (Aug 2010)

Malaysia: Ex-Vizepremier Anwar Ibrahim muss sofort freikommen (Mai 2004)

 
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