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Freitag, 12. März 2010 |
Genève: Festival du Film et Forum International sur les Droits Humains:
Débat La dépénalisation de l'homosexualité
Vom 5. bis zum 14. März 2010 findet in Genf das 8. "Internationaler Film und Forum zu Menschenrechten" statt.
Am Freitag, 12. März geht es im Alhambra um die
Entkriminalisation der Homosexualitäten mit Film aus Kamerun und anschliessender Debatte.
20:00, Dokfilm von Céline Metzger, Frankreich, 52 Min: Cameroun: sortir du Nkuta,
anschliessend: Debatte mit Alice Nkom, François Sergent, Jean-Baptiste Mattei, Robert Badinter, Thomas Greminger.
Die Veranstaltung wird mitgetragen von der französischen Botschaft an der UNO.
Auch die vielen anderen Veranstaltungen des Festivals möchten wir empfehlen!
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Mittwoch, 10. Februar 2010 |
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Türkei: Dringender Aufruf gegen hartes Durchgreifen gegen LGBT-Gruppen zu stoppen
Die Gruppe "Schwarz-Rosa-Dreieck" aus Izmir fragt "wessen Moral?"
Am Dienstag (9.Feb.2010) begann in der Türkei eine neue Welle, Schwulen-, Lesben- und Transgendergruppen per Gerichtsbeschluss zu verbieten.
Amnesty International ruft die türkischen Behörden dringend auf, diese skandalösen Rechtsverfahren zu stoppen.
Turkey urged to end discriminatory clampdown on gay rights groups (10. Feb. 2010)
Bericht:
Amnesty International criticizes judicial harassment of LGBT association (PDF, 65 kB, AI Index: EUR 44/003/2010, 28. Jan. 2010)
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Sonntag, 07. Februar 2010 |
Peru / Südamerika: Transgender weiterhin besonders gefährdet
Anders als in Mittelamerika ist die Situation für LGBT in Südamerika weit "ruhiger", geprägt von vielen kulturellen und kommerziellen Anlässen und einer kaum überschaubaren Zahl von gut vernetzten Organisationen.
(neu: 3. März 2010):
Jahresbericht 2009 zu LGBT-Menschenrechten in Perú (PDF, 88 Seiten, Spanisch, 3.2 MB)
Der Bericht von "
raiz2.0, Boletin Diversidad", listet im ersten Teil chronologisch Ereignisse von Hassverbrechen, Gerichtsurteilen bis zu Strassaktionen auf. Es folgen vier gut dokumentierte, analystische Beiträge. Präsentiert am 3. März im
Instituto Peruano de Paternidad Responsable (INPPARES.
Protest von Transpersonen vor dem Polizeiposten Alfonso Ugarte in der peruanischen Hauptstadt
Ganz besonders gefährdet durch Hassverbrechen sind und bleiben Transpersonen. Wir möchten an den immer noch nicht vollständig aufgeklärten Fall von
Techi erinnern, welche im Januar 2009 in der Provinzstadt Tarapato von Mitglieder einer Bürgerwehr überfallen, verletzt und gedemütigt wurde.
Im Januar 2010 erschütterten gleich zwei Morde an Transgender die Hauptstadt:
Am 20. starb "Ingrid" Huayaba Gonzáles, nachdem sie überfallen und aus dem Fenster des Hotels Hongkong geworfen wurde. Die Aktivistin
Belissa Andía Pérez vom
Instituto Runa (Förderung der / Studien zur sexuellen und geschlechtlichen Diversität)
kümmerte sich um Hospitalisierung und polizeiliche Untersuchung. Gefunden wurde bislang allerdings nur ein Hinweis auf einen Täter, der unter falschen Namen auftrat.
Am 27. wurde
L.F. Vásquez Roque, ein 26-er Stylist und Transvestit, in seinem Haus im Norden der Stadt gefesselt und erwürgt.
Im Morgengrauen des 2. Februars nahm die Polizei den 21-jährigen Ganoven Miguel Ángel Guarniz fest und führte diesen auf den Polizeiposten Alfonso Ugarte, im historischen Zentrum von Lima.
Der Festgenommene ist Mitglied einer Bande, welche auf das Ausbeuten, Erpressen und Berauben von Transpersonen spezialisiert ist.
Im Anschluss daran protestierten Trans-Aktivisten.
Quelle:
Boletin Diversidad, Lima, 7.2.2010: Trans protestaron en estación policial del Centro de Lima
Mittelamerika:
Honduras: Mord an Schwulenaktivisten Walter Troches (Dez. 2009)
Honduras, wiederholt Polizeigewalt und Morddrohungen gegen Transgender-Menschenrechtsverteidigerin (Juni 2009)
ILGA-LAC:
Lateinamerika: ILGA-LAC-Konferenz zeigt Fortschritte in der LGBTI-Anerkennung (Jan. 2010)
Lima Gay:
Gesetzesprojekt zu Hassverbrechen (Spanisch, Dez. 2009)
Manchmal haben auch Transgender im Alltag mehr zu Lachen:
Bilder von Belissa am Festival de la Diversidad Sexual y de Género und Interview mit JorgeTrefogli, presidente de Amnistía Internacional Perú:
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Donnerstag, 04. Februar 2010 |
Albanien: beschliesst Antidiskriminierungsgesetz
Am 4. Februar 2010 beschloss das Albanische Parlament EINSTIMMIG ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz welches jede Form von Diskriminierung aufgrund vieler Kriterien verbietet. Zu den Kriterien gehören ausdrücklich auch die sexuelle Orientierung und die geschlechtlichte Identität.
Bereits im Dezember 2008 unterstützte Albanien die
Gemeinsame Erklärung zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität an der Uno Vollversammlung.
Mehr Infos
von der ILGA Europa.
Wir möchten Albanien, insbesondere auch unseren Albanischen Brüdern und Schwestern, zu diesem Fortschritt gratulieren!
In der Diaspora gelten die festgefahrenen konservativen Werte aus der Heimat manchmal weit mehr als im Heimatland selbst:
(21.12. 2009)
Schweiz, TV-Beitrag: Schwule Migrantensöhne von Familie verstossen
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Mittwoch, 03. Februar 2010 |
Amnesty International Schweizer Sektion: Verstärktes Engagement gegen Diskriminierung
Der Vorstand von Amnesty International Schweiz wendet sich in einem
Brief an die Mitglieder (PDF, 80 KB, 2 Seiten) und zählt darin die Schwerpunkte 2010 auf.
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Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung
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AI engagiert sich verstärkt für die Menschenrechte in der
Schweiz und gegen Diskriminierung
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vegesst nicht:
Amnesty wirkt!
Lettre aux membres d'Amnesty (PDF, 85 KB, Französisch)
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