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Schweiz: Bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung. Petition an die Bundesversammlung Drucken E-Mail
Samstag, 24. Oktober 2009
Schweiz: Bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung

Unterschreibt die Petition an die Bundesversammlung, online, oder auf Briefmuster unten.

QueerRefugees - Schweiz: Bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung, Unterschreibt die Petition an die BundesversammlungPetition an die Bundesversammlung QueerRefugees sind Asylsuchende, für welche die Verfolgung wegen ihrer sexuellen Identität eine wichtiger Fluchtgrund darstellt.

Die Petition ersucht die Bundesversammlung, die Flüchtlingsdefinition im Asylgesetz anzupassen und geschlechtsspezifische Verfolgung als Verfolgungsgrund ins Asylgesetz aufzunehmen, wie es die Motion Prelicz-Huber vorsieht.

Mehr zur Motion Prelicz-Huber:
Grüne - Homosexuelle Flüchtlinge brauchen unseren Schutz

Jetzt gleich online unterschreiben bei Amnesty International Schweiz
En français: UGMENTONS LES CHANCES POUR LES VICTIMES DE PERSÉCUTIONS LIÉES AU GENRE et de leur orientation sexuelle.

oder Ausdrucken, unterschreiben und einsenden:
Unterschreibt die Petition an die Bundesversammlung für bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung (PDF 85 kB, Musterbrief Deutsch)
selbstverständlich auch: Musterbrief FRANZÖSISCH (PDF, 90 kB)

Presse, Artikel von Denise Graf im:
Vorwärts, 28. Nov. 2009: Geschlechtsspezifischer Verfolgung (PDF, 700 kB)
Online: Vorwärts, 29. Okt. 2009: Homosexuelle Flüchtlinge brauchen Schutz

Petitonstext:


Petiton an die eigenösssiche Bundesversammlung

«Bessere Chancen für Opfer von geschlechtsspezifischer Verfolgung»

Die Unterzeichnenden ersuchen die Bundesversammlung,

die Flüchtlingsdefinition im Asylgesetz anzupassen und geschlechtsspezifische Verfolgung als Verfolgungsgrund ins Asylgesetz aufzunehmen, wie es die Motion Prelicz-Huber vorsieht.

Begründung:
  • Die Aufnahme der frauenspezifischen Verfolgungsgründe ins Asylgesetz hat zu einer massgeblichen Sensibilisierung aller ins Asylverfahren involvierten Verwaltungsinstanzen und Institutionen geführt. Eine solche fehlt bis jetzt im Bereich der geschlechtsspezifischen Verfolgung weitgehend: Homosexuellen aus dem Iran wird zum Beispiel geraten, ihre Homosexualität im Geheimen auszuleben und auf diese Weise Problemen aus dem Weg zu gehen. Viele EntscheidungsträgerInnen können sich offensichtlich nicht vorstellen, was es heisst, ein Leben als HomosexuelleR in einem Land zu führen, das Homosexualität bekämpft, verbietet und schwer bestraft.
  • Erfahrungen mit Asylgesuchen von Personen, die Verfolgungsgefahr aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität geltend machen, zeigen, dass bei der Prüfung dieser Gesuche Faktoren wie der legalen Situation und dem erlittenen psychischen Druck im Heimatland sowie der gesellschaftlichen Stigmatisierung nicht genügend Rechnung getragen wird. Nur wenige der eingereichten Gesuche werden gut geheissen.
Aus diesen Gründen ersuchen wir die Bundesversammlung, die Motion Prelicz-Huber zu unterstützen und den im Asylgesetz definierten Flüchtlingsbegriff entsprechend anzupassen.



Petition bitte bis Anfag Februar 2010 zurückschicken an: Amnesty International, Schweizer Sektion, Postfach, 3001 Bern