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Schweiz: Kein Hort für Folterknechte und Kriegsverbrecher Online-Petiton Drucken E-Mail
Mittwoch, 18. Januar 2012
Schweiz: Kein Hort für Folterknechte und Kriegsverbrecher Online-Petiton

UNTERSCHREIBT Forderung an Bundesrat: Schaffung Spezialeinheit gegen Kriegsverbrechen

Obschon die Schweiz die juristischen Mittel zum Verfolgen von Kriegsverbrechern hat, unternimmt sie zuwenig. Fordern Sie die Regierung auf eine Spezialeinheit einzurichten.

Die allermeisten Opfer von Kriegsverbrechen sind Zivilpersonen, vorab die Schwächsten: Kinder, Frauen, aber auch sonst schon ausgegrenzte, oft auch LGBTI-Personen.

Die Forderung wird von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen getragen.

Forderung und Hintergründe zur Spezialeinheit gegen Kriegsverbrechen

Vgl. Ruanda, wo der heutige Filmer Dady de Maximo im 1994 knapp den Genozid überlebte und heute noch verfolgt wird: Homophober Überfall mit Pistole, Messer und Benzin (Nov 2011)

 
Kamerun: vier Studenten - Gideon, Leonard, Kelvin und Raphael - wegen Homosexualität in Kumba (Südwest-Region) festgenommen Drucken E-Mail
Freitag, 13. Januar 2012
Kamerun: Vier Studenten - Gideon, Leonard, Kelvin und Raphael - wegen Homosexualität in Kumba (Südwest-Region) festgenommen

ONLINE-Petition: bei SID'ADO, Kamerun (Französisch / Englisch)

Aktion bis Ende Januar 2012 unterschreiben: Briefmarathon für Jean-Claude Roger Mbede
NB: 16.01.2012: Prozess fande heute statt. Urteil am 27. Januar. Quelle: SID'ADO (E/F)

Haupteinkaufsstrasse der Provinzhauptstadt Kumba

Gemäss gemeinsamer Pressemitteilung von ADEFHO, SID'ADO und COFENHO vom 12. Januar 2012 wurden in der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember in der Stadt Kumba (Südwest-Region) vier Studenten wegen vermeintlicher Homosexualität festgenommen. Sie blieben in Polizeigewahrsam bis sie am 9. Januar aufgrund eines vom zuständigen Staatsanwalt ausgestellten Haftbefehls in das Gefängnis von Kumba überführt wurden, wo sie sich bis heute befinden.

Von der Kamerun-Gruppe von Amnesty Deutschland:
Kurzdossier Homosexualiät in Kamerun (PDF, 3 S., 106 kB)

Mehr zu Kamerun:
Kurzdossier Homosexualiät - Besorgnis um die Gesundheit Inhaftierter (Jan 2011).
Samstag, 10. Dezember 13 Uhr, Hirschenplatz: Unterschriften sammeln (Dez 2011).
Briefmarathon für Jean-Claude Roger Mbede - Anwältin behindert und bedroht (Dez 2011)
Erschreckende Zunahme von homophober Verfolgung - Zwei Männer zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt - Sofortige Freiassung gefordert (Nov 2011)
Kamerun: Muss endlich die homophoben Gesetze und deren Anwendung stoppen (Sep 2011).
Freilassung zweier junger Männer verlangt (Aug 2011).
Jean-Claude Roger Mbede aufgrund eines SMS für drei Jahre im Gefängis (Mai 2011).

Bericht (Deutsch / Französisch / Englisch)

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Iran: Todesurteil für Sakineh Ashtiani - hängen (statt steinigen)? Drucken E-Mail
Dienstag, 10. Januar 2012
Iran: Todesurteil für Sakineh Ashtiani - hängen (statt steinigen)? - Urgent Action

Bitte Brief schreiben und einsenden Urgent Action Amnesty Schweiz (MDE 13/001/2012).

Solidaritätskundgebung für Sakineh Ashtiani in Bern, Nov'10.

Meldungen lassen erneut befürchten, dass Sakineh Mohammadi Ashtiani schon bald durch den Strang - statt durch Steinigung - hingerichtet werden könnte.
Im Jahre 2005 wurde der Ehemann der 44-jährigen mehrfachen Mutter ermordet. Diese wurde darauf des Ehebruchs beschuldigt und zur Steinigung verurteilt. Amnesty International setzte sich mehrfach für die Aufhebung des Urteils ein.

zu Sakineh Ashtiani:
Amnesty Schweiz: Erneut Gefahr der Hinrichtung (Jan 2012)
Bern: Demonstration für Sakineh Mohammadi Ashtiani im Iran (Nov 2010)
Wegen Ehebruchs verurteilte Frau darf nicht hingerichtet werden! (Juli 2010)

zu Iran mit vielen Links:
UPR 2011 - Iran: Lange Liste von ungeheurlichen Menschenrechtsverletzungen (Sep 2011)

 
Zürich: Hirschenplatz Harziges Sammeln für Briefmarathon am Tag der Menschenrechte Drucken E-Mail
Samstag, 10. Dezember 2011
Zürich Hirschenplatz: Harziges Sammeln für Briefmarathon am Tag der Menschenrechte

Es brauchte viel Überzeugungsarbeit um die PassantInnen zum Unterschreiben zu bewegen. © Tobias.

Anlässlich des Briefmarathon sammelten wir am 10. Dezember mit unserem Queeramnesty-Wägeli Unterschriften für die Freilassung zweier junge Männer:

Kamerun: Jean-Claude im Gefängis wegen Homosexualität.

Aserbaidschan: Jabbar Savalan im Gefängis wegen einer eigenen Meinung.

Bild gross

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Kamerun: Briefmarathon für Jean-Claude Roger Mbede - Anwältin behindert und bedroht Drucken E-Mail
Samstag, 03. Dezember 2011
Kamerun: Briefmarathon für Jean-Claude Roger Mbede - Anwältin behindert und bedroht

Bitte sofort Brief für Jean-Claude herunterladen, ausdrucken und einsenden (AFR 17/005/2011).

update 16.01.2012: Prozess fande heute statt. Urteil am 27. Januar. Quelle: SID'ADO (E/F)

update 13.01.2012 ONLINE-Petition: Vier Studenten in Kumba (Südwest-Region) festgenommen

update 05.01.2012: Kurzdossier Homosexualiät - Besorgnis um die Gesundheit Inhaftierter (von der Kamerun-Gruppe von Amnesty Deutschland - herzlichen Dank)

update 10.12.2011: Samstag, 10. Dezember 13 Uhr, Hirschenplatz: Unterschriften sammeln.

Jean-Claude mit seiner Anwältin Alice Nkom, welche keine Akteneinsicht bekommt für seine Unterstützung im Berufungsverfahren.
In Kamerun rollt eine Welle von staatlicher Homophobie über die LGBTI-Gemeinschaft. Vor allem junge, schwule Männer werden in zweifelhaften Verfahren zu Höchststrafen verurteilt. Zudem soll die Höchststrafe von fünf auf 15 Jahere erhöht werden.

Jean-Claude Roger Mbede wurde im Mai 2011 aufgrund eines SMS zu drei Jahre im Gefängis verurteilt.

Trotz laufender Berufung sitzt er mit Schwerstkrimininellen im berüchtigten Kondengui Zentralgefängnis in Yaoundé, wo er als Schwuler ganz besonders den Mishandlungen durch Wärter wie durch Mitgefangene ausgesetzt ist.

Bitte sofort Brief für Jean-Claude herunterladen, ausdrucken und an Präsident Paul Biya einsenden. (AFR 17/005/2011; Porto nach Kamerun B-Post: Fr. 1.60 / A-Post Fr. 1.90. oder an Botschaft senden:
Ambassade de la République du Cameroun, Brunnadernrain 29, 3006 Bern. Fax: 031 352 47 36)

Video: Dein Brief kann Leben retten - für Jean Claude Roger Mbede (Deutsch).
Mehr zum Briefmarathon bei unserer Partnergruppe von Amnesty Deutschland.
Französisch: I save lives - Amnesty Belgien (Info, Musterbrief, Video).

Mehr zu Kamerun:
Erschreckende Zunahme von homophober Verfolgung - Zwei Männer zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt - Sofortige Freiassung gefordert (Nov 2011)
Kamerun: Muss endlich die homophoben Gesetze und deren Anwendung stoppen (Sep 2011).
Freilassung zweier junger Männer verlangt (Aug 2011).
Jean-Claude Roger Mbede aufgrund eines SMS für drei Jahre im Gefängis (Mai 2011).

Kamerun, HRW-Report: Cameroon: Same-Sex Relations Bring Attacks, Arrests (Nov. 2010)
Kamerun, Amnesty-Report: Straflosigkeit - Grund für schweren Missbrauch (Jan 2009) Cameroon, Amnesty-Report: Impunity underpins persistent abuse (PDF, 290 kB, AFR 17/001/2009)
Cameroun, rapport Amnesty: L’impunité favorise les atteintes constantes aux droits humains (PDF, 540 kB).
Kamerun, Dokfilm, Entkriminaliseriungsdebatte: «sortir du Nkuta» (März 2010)
Kamerun, Homosexuelle inhaftiert: Freilassung von Baeeg Lazare gefordert (Juni 2008)
Kamerun, Medienangriffe: Recht auf Bildung, Schutz vor Diskriminierung (Juni 2006)

Amnesty International: Länderbericht Kamerun 2011.

Aktuell Rwanda: Homophober Überfall auf Filmemacher Dady de Maximo Mwicira Mitali - mit Pistole, Messer und Benzin schwer verletzt (Nov 2011).

Hintergrund

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Aegypten: Druck auf PolitikerInnen um die Erwartungen vom 25.Januar zu erfüllen - Zehn-Schritte-Manifest für Menschenrechte Drucken E-Mail
Montag, 31. Oktober 2011
Aegypten: Druck auf PolitikerInnen um die Erwartungen vom 25.Januar zu erfüllen
Zehn-Schritte-Manifest für Menschenrechte


update 09.11.2011: Frauen an den Rand gedrängt. Report: Women demand equality.
update 03.11.2011 Militärgericht vderurteilt Blogger.

Freude über Hosni Mubaraks Abgang.

Ende November 2011 beginnen in Aegypten Parlamentswahlen und viele Aegypterinnen und Aegypter warten sehnsüchtig auf die Erfüllung der Erwartungen an die 25.-Januar-Revolution. Das heutige Ägypten unter dem Militärrat scheint noch sehr weit von den Hoffnungen zu sein.
Das ägyptische Volk hat seit dreissig Jahren zum ersten Mal die Chance auf effektive Reformen der Menschenrechte. Amnesty International fordert alle PolitikerInnen auf, sich umfassend für einen Zehn-Schritte-Plan einzusetzen.
  1. Beendung des Ausnahmezustandes und Reform der Sicherheitskräfte.
  2. Keine heimliche Haft mehr und Kampf gegen Folter.
  3. Sicherstellung fairer Gerichtsvefahren.
  4. Hochhaltung der Versammlungsfreiheit, Organisationsfreiheit und Meinungsäusserungsfreiheit.
  5. Untersuchung bisherigen Missbräuche.
  6. Umsetzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte für alle.
  7. Respektierung der Rechte von Menschen, die in Slums leben.
  8. Beendigung jeder Form der Diskriminierung (einschliesslich der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität).
  9. Schutz der Rechte der Frauen.
  10. Abschaffung der Todesstrafe.
10 Steps - Amnesty International’s human rights manifesto for Egypt (PDF, Englisch, 4 S, 140 kB)

Film-Hinweis - 6. November 2011:
Luzern: All My Life - Film von Maher Sabry - schwule Liebe in Ägypten (Nov 2011)

Frauen am Scheideweg - Online-Petition für die Mitbestimmung der Frauen (Aug 2011)

 
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