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Dienstag, 27. Juli 2010 |
Iran: Wegen Ehebruchs verurteilte Frau darf nicht hingerichtet werden!
Mina Ahadi Iranerin Maryam Namazie (Komitee gegen Steinigung) vor einem Plakat der zum Tod verurteilten Sakineh Mohammadi Aschtiani. (© AP Photo/Max Nash)
Amnesty International fordert von den iranischen Behörden, die zweifache Mutter Sakineh Mohammadi Ashtiani auf keinen Fall hinzurichten. Die Steinigung der wegen Ehebruchs verurteilte Frau ist zwar vorerst ausgesetzt - doch Todesgefahr droht ihr weiterhin.
Hintergrund und Musterbrief zum Versenden
Amnesty-News:
TV ‘confession’ of Iran stoning case woman criticized. (Englisch, 12.8.2010)
Wegen angeblicher Homosexuellen droht Ebrahim Hamidi im Iran die Hinrichtung:
Spiegel Online:
Iran will 18-Jährigen trotz falscher Vorwürfe hinrichten (8.8.2010).
Unterschreibt die Urgent Action für Ebrahim Hamidi (20. Aug 2010)
20 Minuten:
Todesstrafe: «Es geht um Einschüchterung» (10.8.2010).
Artikel als PDF (190kB).
Darin Daniel Graf von Amnesty International Schweiz: 2009 wurden beispielsweise 388 Todesurteile vollstreckt, wobei es sich um eine Mindestzahl handelt. Wie viele davon tatsächliche oder vermeintliche Homosexuelle betrafen, lässt sich nicht sagen.
Graf weist zudem darauf hin, dass die Hürden in der Schweiz für Asylbewerber, die geschlechtsspezifische Fluchtgründe angeben, sehr hoch seien, da diese Fluchtgründe im Asylgesetz nicht verankert sind.
Mehr zu Iran:
Wegen angeblicher Homosexualität droht 18-jährigem Ebrahim Hamidi die Hinrichtung (Aug 2010)
Queerrefugees, einer aus Uganda, einer aus dem Iran, erzählen vom Doppelleben (Jan. 2010)
Welttag: Keine Hinrichtung von jugendlichen StraftäterInnen (Oktober 2009)
Als Schwuler im Iran (Tagesanzeiger, 2.Juni.2009, PDF, 130 kB)
Protest gegen heimliche Hinrichtung (November 2007, UA-278
Iran: Anhaltende Inhaftierung von 17 Männern, welche Frauenkleider trugen (Juni 2007)
Informationen zur Hinrichtung zweier jugendlicher Schwuler in Iran (Sommer 2005)
Einem 22-jährigem, schwulen Folteropfer gelingt die Flucht (Oktober 2005)
Mehr zu Queerrefugees:
Petition an die Bundesversammlung eingereicht ... und abgeleht (März 2010)
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Samstag, 17. Juli 2010 |
Warschau (Polen): Europride 2010 unter schwierigen Umständen durchgeführt
Europride auch als 55-cent Briefmarke in Österreich
Wohl etwa 8000 TeilnehmerInnen wagten sich in Warschau für LGBT-Rechte unter Hagel von Eiern und Weihwasser sowie den Drohungen durch fünf Gegendemonstrationen auf die Strasse.
Gemäss Umfragen soll aber eine Mehrheit der Polen und Polinnen hinter den Grundrechten für Lesben, Schwule und Transgender stehen - doch sollten sie nicht dafür demonstrieren.
Auch Amnesty International nahm am Umzug teil.
Zum Bericht unserer VerteterInnen (unten).
Veranstalter:
Webseite der Europride 2010.
TAZ, 19.07.2010:
Barbara Oertel: Für Polen ein Fortschritt (PDF, 112 kB)
NZZ, 19.07.2010:
Homosexuellen-Parade in Warschau - Polizei sucht Gegendemonstranten (PDF)
Lambda nachrichten:
Weihwasser gegen Schwule und Lesben (PDF, 280 kB)
Fotos:
von Tobias
Vor fünf Jahren war Polen wegen seiner Homophobie im Fokus des Menschrechtstages:
Tag der Menschenrechte 2005, Solidaritätskundgebung vor der polnischen Botschaft
Zur Situation in Ost-Mittel-Europa:
Pride Veranstaltungen in Ostmitteleuropa und Osteuropa immer wieder gefährdet oder behindert
Hier die Engagements von Amnesty International im Rahmen der Europride im Vorjahr.
ACT OUT FOR EQUAL RIGHTS:
Alle Infos und Fotos Amnesty International @ Europride 2009.
Bericht von unserem Vertreter:
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Freitag, 11. Juni 2010 |
Irak: Schwule Männer leben unter ständiger Bedrohung
Graffiti an einer Wand in Kufa, Najaf Region,
"Tod den Schwulen und dreckigen Leuten"
© Amnesty International
Wer im Irak der schwulen Community angehört, lebt unter ständiger Bedrohung und sieht sich mit einer weit verbreiteten Intoleranz gegenüber der eigenen sexuellen Identität konfrontiert. Zahlreiche Männer, die schwul sind oder auch nur dafür gehalten wurden, sind in den vergangenen Jahren getötet worden, einige wurden davor noch gefoltert.
Bitte ausdrucken, unterschreiben und einsenden:
Brief an den Irakischen Premierminister (PDF, 65 kB).
Deutscher Text ganz unten
Hintergrund:
Die Lage von Homosexuellen im Irak
23. April 2010:
Amnesty-Menschrechtsreport zu ethnischen Minderheiten, Frauen und Schwulen.
25. Okt. 2009:
Katastrophale und tödliche Situation für Lesben und Schwule
9. April 2009:
Grosse Sorge um Sicherheit von Lesben, Schwulen und Transgender
Iraq Report: Civilians under Fire (PDF, 28 Seiten, Englisch, 635 kB, AI-Index: MDE 14/002/2010, April 2010).
Verwandetes Thema, NZZ, 17. Juni 2010:
Kampf der Genitalverstümmelung im Nordirak (PDF, 70 kB).
Die Lage von Homosexuellen im Irak
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Samstag, 05. Juni 2010 |
Herzlichen Dank fürs mitmachen, mithelfen, mitmarschieren am Zürich Pride Festival 2010
Bunt geschmückter Amnesty-Wagen mit mitreissender Musik
An dieser Stelle sei allen Helfer und Helferinnen gedankt, welche die Teilnahme vom Amnesty International am Zürich Pride Festival 2010 mit zwei Tagen Stand und mit Wagen am Umzug ermöglicht hatten.
Besonderen Dank an die zahlreichen UnterschreiberInnen für Menschenrechte. Diesmal für
Transgender in der Türkei
und für
Frauenrechten in Afghanistan (dazu:
UPDATE).
Ein Erfolg für die Menschenrechte.
Eine Unterschrift kann Leben retten.
Mehr Bilder hier:
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Samstag, 29. Mai 2010 |
Türkei: Polizeigewalt gegen Transgender Aktivisten in Ankara
Finger weg von unserem Verein
Am 17. Mai - dem internationalen Tag gegen die Homophobie - setzten Polizisten in Ankara bei einer Fahrzeugkontrolle Pfefferspray und Knüppel gegen Transgender der LGBT-Gruppe "Pink Life Association" und gegen die alarmierte Menge von rund 25 weitern AktivistInnen ein.
Die fünf verletzten Transgender Personen wurden abgeführt und erst nach anwältlichem Einschreiten am nächsten Morgen sie freigelassen.
Amnesty International ist äusserst besorgt über den Vorfall und fordert den Innenminister Besir Atalay auf, den Vorfall zu untersuchen und die wiederholte transphobe und homophobe Gewalt durch Polizeiorgane zu stoppen.
Bitte audrucken, unterschreiben und einsenden:
Musterbrief an Besir Atalay, Innenminister der Türkei
(PDF, 30 kB)
In letzter Zeit werden die Aktivitäten von LGBT-gruppen in der Türkei immer wieder durch Gerichtsverfahren behindert. Die Familienministerin Selma Aliye Kavaf bezeichnete kürzlich Homosexualität als eine Krankheit.
Türkei: Dringender Aufruf gegen hartes Durchgreifen gegen LGBT-Gruppen zu stoppen
Brieftext sowie Fax/Mailadresse:
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Sonntag, 16. Mai 2010 |
Serbien: Aktion für LGBT- Menschenrechts- VerteidigerInnen
MenschenrechtsverteidigerInnen sind in Serbien nach wie vor persönlichen Angriffen durch Politiker, Medien und andere nichtstaatliche Akteure ausgesetzt. Dies betrifft insbesondere Frauen, die sich mit der Übergangsgesetzgebung befassen oder Kritiker der neo-faschistischen Tendenzen, wie der Journalist Dinko Druhonic; ferner auch Personen, die sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) einsetzen. (Aktion wiederholt!)
Ausdrucken, Unterschreiben und einsenden:
Petiton an den Serbien Präsidenten Boris Tadić (PDF, Deutsch / Englisch, 20 kB)
Briefmuster an Boris Tadić (D/E)
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