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Russland: Nach ersten Bussen ist es Zeit, die homophoben Gesetze zu überdenken |
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Freitag, 04. Mai 2012 |
Russland: Nach ersten Bussen ist es Zeit, die homophoben Gesetze zu überdenken
aktuell Eilaktion von Amnesty Deutschland
==> Brief an den designierten Staatspräsidenten Putin
aktuell Punkband „Pussy Riot“ - queer-feministische Punksängerinnen inhaftiert
==> Urgent Action Amnesty Schweiz
(Anleitung. Musterbrief, UA: 122/12, Spiegel, Siegessäule)
Nikolai Alexeyev wurde gebüsst, weil er behauptete, Homosexualität sei keine Krankheit. © NATALIA KOLESNIKOVA/AFP/Getty Images
Ein Anti-Homosexuellen-Gesetz in St. Petersburg verbannt seit März 2012 jede Sichtbarkeit von LGBTI Personen und Organisationen (ja selbst die Regenbogenfahne) unter dem Vorwand des Jugendschutzes aus dem öffentlichen Raum.
Nun kam es zu ersten Verurteilungen.
Amnesty International verurteilt diesen Schuldspruch und fordert Russland dringed auf, diese Gesetzgebung zu überdenken.
“Diese neuen Gesetze bedrohen die Meinungsfreiheit und nähren die Diskriminierung gegen die LGBTI-Genmeinschaft der Stadt" - John Dalhuisen, Direktor des Programms für Europa und Zentralasien von Amnesty International
(“These new laws threaten freedom of expression and fuel discrimination against the city’s LGBTI community”)
04.05.2012, Amnesty International:
Russia urged to reconsider anti-gay laws as activist fined (Englisch, PRE01/244/2012)
und:
Putin must embrace human rights before his political credit runs out (Englisch, PDF, EUR 46/018/2012)
Zur Zeit in Moskau noch möglich:
Side by Side (bok o bok) LGBT Film Festival (Englisch)
St. Petersburger Anti-Homosexuellen-Gesetz - Erste Festnahmen (Apr 2012)
Alle Amnesty Informationen zum Gesetz:
Herr Gouverneur unterschreiben Sie das Anti-Homosexualitäts-Gesetz nicht (März 2012)
Medienmitteilung (Englisch)
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Queeramnesty Schweiz ist eine der weltweit rund 30 Zielgruppen, die sich innerhalb von Amnesty International speziell für Fragen und Aktionen im Bereich Menschenrechte, sexuelle Orientierung und geschlechtlicher Identität einsetzen. Queeramnesty ist eine Gruppe von Amnesty Schweiz, existiert seit 1997 und trifft sich in der Regel monatlich zu einer Sitzung.
Unsere Schwestergruppe in der Westschweiz - HDH: Homosexualités et Droits Humains en Suisse - trifft sich in Genf (www.amnestygeneve.ch). |
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Afrika: Amnesty Appell an Afrikanische Kommission für Menschen- und Völkerrecht |
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Mittwoch, 02. Mai 2012 |
Afrika: Amnesty Appell an «Afrikanische Kommission für Menschen- und Völkerrecht»
aktuell 14.06.2012, Zürich:
Podiumsdiskussion zur Situation der LGBT in Uganda.
Stolz präsentieren sich (v.l.):
Justizminister von Gambia Justice Lamin Jobarteh,
Vorsitzender der Afrikanischen Kommission Dupe Atoki,
Kommissionär Reine Alapini-Gansou am Eröffnungsplenum.
Vom 18. April bis zum 2. Mai 2012 fand in Banjul, Gambia, die 51. ordentliche Session der «African Commission on Human and Peoples’ Rights» statt.
In der Ansprache von Amnesty International wurden Empfehlungen zu Somalia, zu Sudan und zu LGBT-Rechten abgegeben.
Neben der Institutionalisierung von Menschenrechtsprozeduren, dem Schutz von JournalistInnen und AktivistInnen, sowie dem Kampf gegen die Rekrutierung Minderjähriger als Kindersoldaten, zeigte sich
Amnesty ausserordentlich besorgt über die zunehmende staatliche Verfolgung von Lesben, Schwulen, Bisexuelle und Transgender im ganzen Afrikanischen Kontinent.
Die Kommission wurde zum wiederholten Male aufgerufen, Massnahmen zum Schutz von LGBTI in die Wege zu leiten.
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Ansprache von Amnesty International
Oral Statement, Item 4: Human Rights Situation In Africa (Englisch, PDF, 4 Seiten)
Hinweis, Zürich Pride, Donnerstag, 14. Juni um 20:00, Bäckeranlage:
Podiumsdiskussion zur Situation der LGBT in Uganda.
Tunesien:
Menschenrechtsminister Samir Dilou untergräbt Menschrechte für LGBTI (Feb+Apr 2012)
Liberia:
Trotz Friedensnobelpreis weiterhin Verfolgung von LGBT-Aktivist_innen (März 2012)
Tansania:
Gezielte Stigmatisierung von Schüler_innen mit HIV/AIDS in Schulen (März 2012)
Kamerun:
Kriminalisierung Homosexueller Beziehungen überwinden - Appell (März 2012)
Uganda:
Überfall auf Workshop von Lesben in Entebbe (Feb 2012, viele Links)
Senegal:
Homophobe Diskriminierung - Menschenrechte im Fokus vor den Wahlen (Feb 2012)
Nigeria:
Gesetz zum Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe (Nov 2011)
Ruanda:
Homophober Überfall auf Filmemacher Dady de Maximo (Nov 2011)
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